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03. Februar 2012 13:17 Uhr

Bienen und Honig

Imker suchen neue Kollegen

Die Imker im Raum Waldkirch, Glottertal, St. Peter und St. Märgen suchen neue Kollegen und laden zu einem Einsteigerkurs und weiteren Veranstaltungen ein.

  1. Armin Spürgin, Fachberater für Imkerei, zeigt den noch etwas skeptischen Einsteigern von 2011, dass Honigbienen ganz friedlich sind. Foto: J. Schwenkel

WALDKIRCH. Wieso schmeckt der eine Honig blumig und der andere würzig? Warum sind manche flüssig und andere kristallin oder auch cremig? Wie macht der Imker das überhaupt, dass er seine Bienen zu verschiedenen Nektar- und Honigtau-Quellen schickt? Oder entscheiden das die Bienen selbst? Wie funktioniert es nur, dass aus den wenige Milligramm schweren Nektartröpfchen, die eine Biene aus einer Blüte saugt, am Ende ein 500 000 Milligramm schweres Honigglas voll wird, aus dem sich löffelweise naschen lässt?

Wie Bienen leben

Diese und viele weitere Fragen zu Honigbienen wollen die Imker der Region in diesem Frühjahr und Sommer interessierten Menschen beantworten. Wie die Honigbiene und andere Bienenarten leben und wie die Imker mit ihnen umgehen. Aber auch, warum sie so wichtig sind für unsere Natur und wieso das Thema "Bienensterben" immer wieder in den Medien ist. Welche Ursachen es dafür gibt und was der Einzelne und die Gesellschaft dagegen tun kann.

Eigene Bienen ausschicken

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Aber nicht nur das. Wer Lust verspürt, selbst noch weiter einzutauchen – vielleicht bald seine eigenen Bienen auszuschicken, kann sich beim Imker-Einsteigerkurs anmelden. Ganz ohne Verpflichtungen, aber mit der Zusicherung, es wird spannend, sagen Hans-Peter Weiß und Jürgen Schwenkel von den Imkervereinen Glottertal und Waldkirch. Angst zu haben brauche man auch nicht: "Unsere Honigbienen sind viel friedfertiger, als manch einer denkt."

Praktische Bienenhaltung

Die Imkervereine Glottertal, St. Peter, St. Märgen und Waldkirch bieten gemeinsam einen Grundkurs "Bienen als Hobby und aktiver Umweltschutz" an. Der Einführungskurs dazu findet am Samstag, 11. Februar, um 13 bis 17 Uhr im Feuerwehrhaus, Rathausweg 16, im Glottertal statt. Biologie und Lebensweise von Bienen, ihre Leistungen für die Landwirtschaft und Umwelt sowie Fragen zur praktischen Bienenhaltung werden hierbei vom Fachberater für Imkerei, Armin Spürgin, vermittelt. An weiteren Terminen im Mai bis Juli geht’s dann zum Bienenstand, direkt ans Bienenvolk.

Vom Honig schleudern bis zum Verkauf

Erfahrene Imker führen die Teilnehmer in die praktischen Arbeiten am Bienenvolk ein. Jeder kann dabei selbst ein kleines Bienenvolk aufbauen. Und wer mag, kann dieses am Ende des Sommers sein Eigen nennen und bei sich zu Hause oder an einem geeigneten Platz im Grünen aufstellen. Abschließend folgt im November noch ein Honigkurs – vom Honigschleudern bis zum Verkauf.

Was das Bienenvolk zusammenhält

Begleitend veranstaltet die VHS-Waldkirch den Vortrag "Faszination Bienen" am Freitag, 2. März, um 19.30 Uhr im VHS-Zentrum, Kirchplatz 2, in Waldkirch. Jürgen Schwenkel gibt Einblicke ins Innere des Bienenstocks. Er erklärt, was ein Bienenvolk zusammenhält und wieso es nicht einfach um "ein paar Bienen", sondern um "den Bien" geht. Und er beschreibt die Grundzüge, wie man als Imker seinen Bienen begegnet und dabei ihr besonderes Wesen (be)achtet. Denn außer süßem Honig haben Honigbienen weit mehr zu bieten.

Anmeldung: Hans-Peter Weiß, Tel. 07684/ 907863, info@imkerverein-glottertal.de; Jürgen Schwenkel, Tel. 07681/ 409166, juergen.schwenkel@t-online.de. Informationen zum Kurs gibt’s auch im Internet unter www.imkerverein-glottertal.de

Autor: BZ