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17. Februar 2010
Fasnetflucht ins Glottertal
ÜBRIGENS: Vom Konfetti in die Traufe
Es soll in Köln, der deutschen Karnevalshochburg, tatsächlich Menschen geben, die sich dem kollektiven Zwangshumor entziehen wollen. Ein Unding? Ganz und gar nicht! Wie die BZ aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, suchte ein junges Kölner Pärchen während der närrischen Tage Zuflucht vor allzu aufdringlichen rheinischen Jecken – und wählte als Insel der Ruhe das Glottertal aus. Da hatten sich die beiden aber gehörig verkalkuliert. Entsprechend fiel ihr Resümee nach dem Kurzurlaub aus: "Hier sind ja noch mehr Verrückte unterwegs als bei uns in Köln!" Verrückte? Traditionsbewusste! Die zwei hätten sich nur mal im Internet über ihr Reiseziel erkundigen müssen. Dann hätten sie erfahren, dass die Glottertäler Triibl ihr elfjähriges Bestehen feiern. Elf Jahre! Für 700 Hästräger, Musikanten und närrische Fußtruppen war das natürlich ein willkommener Anlass für einen Riesenumzug. Den beiden Kölnern sei an dieser Stelle aber Entwarnung gegeben: Auch in Südbaden ist an Aschermittwoch alles vorbei.
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Autor: Bastian Henning
