Backen mit Edeka

Gluten – Freund oder Feind?

Do, 13. Oktober 2016 um 13:53 Uhr

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Anzeige Immer mehr Menschen vertragen kein Gluten mehr und glutenfreie Produkte stapeln sich in den Supermarktregalen. Aber was ist Gluten eigentlich und woher kommt sein schlechter Ruf? Wir haben uns schlau gemacht.

Gluten ist eigentlich nichts weiter als ein Sammelbegriff für einige Proteine, die in den allermeisten Getreidesorten vorkommen. Sie bilden ein Klebereiweiß und sind der Grund dafür, dass sich eine zähe Teigmasse ergibt, wenn Mehl und Wasser zusammengerührt werden. Ohne Gluten gibt es keinen elastischen Teig. Ein geformter Brotlaib ist da nicht möglich, nur ein Teigfladen.

Da die Zahlen der Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit – auch Zöliakie genannt – seit Jahren steigen, gibt es auch immer mehr glutenfreie Produkte auf dem Markt. Wer selbst backen möchte muss auf Mehl ohne Gluten zurückgreifen. Maismehl, Hirsemehl, Kokosmehl oder gemahlene Chiasamen bieten sich da an. Allerdings gilt es zu beachten, dass diese Mehle sich in Rezeptzusammensetzungen anders verhalten als Weizenmehl. Je nach Mehl ist mehr Backpulver oder mehr Feuchtigkeit nötig, um das Backwerk später möglichst perfekt aus dem Ofen ziehen zu können.

Dass glutenfreie Produkte gesünder sind, ist übrigens ein Trugschluss. Eine glutenfreie Ernährung ist medizinisch nachweisbar nicht gesünder oder ungesünder. Sie dürfen sich Ihr Croissant also weiterhin ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen.
Bei Fragen zur Anmeldung, Teilnahmebedingungen, Problemen oder zur Aktion allgemein, schicken Sie einfach eine E-Mail an info@backen-mit-edeka.de