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24. Mai 2011
An Gottenheims Straßen gehen Arbeiten weiter
Bötzinger Straße wird saniert.
GOTTENHEIM (schö). Die Vergabe von Straßenbauarbeiten, insbesondere für die Sanierung der Bötzinger Straße, waren Hauptthemen der jüngsten Sitzung des Gottenheimer Gemeinderates. Nachdem von August bis Februar die Gemeinde die Kanalisation und die Wasserleitungen erneuert habe, erfolge nun die Erneuerung der Straßendecke, erläuterte Andreas Schupp vom Bauamt der Gemeinde. Dies sei wegen des schlechten Zustandes der Straße und der zu erwartenden Verkehrszunahme nach dem Anschluss der B 31 an die Bötzinger Straße unbedingt notwendig.
Zudem würde das Land Baden-Württemberg den Großteil der Kosten tragen, die Gemeinde sei nur für die Erneuerung der Randsteine, falls nötig, sowie für Ausbesserungsarbeiten am Gehweg und die Anpassung von Schachtdeckeln und Schieberkappen im Straßenbereich zuständig, was etwa 30 000 Euro kosten werde. Hierzu gehöre auch die Absenkung der Bordsteine des östlichen Gehwegs im Kreuzungsbereich, informierte Schupp. Beginnen sollen die Arbeiten, für die vier Wochen veranschlagt seien, am 4. Juli, die Straße werde in der Zeit komplett gesperrt und der KFZ-Verkehr aus und in Richtung Bötzingen über die Bahnhofstraße umgeleitet. Der Schwerlastverkehr soll weiträumig umgeleitet werden. Vergeben wurden die Arbeiten einstimmig an die Firma Joos aus Hartheim, sie war der günstigste von sieben Anbietern und erhielt den Zuschlag für rund 188 000 Euro brutto. Damit liege der Preis sogar noch deutlich unter der Kostenschätzung, freute sich Schupp.Werbung
Ohne Ausschreibung vergeben wurden zudem Arbeiten in der Schulstraße. Sie sei besonders im Bereich zwischen Hintergasse und Kaiserstuhlstraße mittlerweile so stark beschädigt, dass sie gerissen sei und stellenweise sogar der Unterbau herausschaue, erläuterte Bürgermeister Volker Kieber. Daher sei Gefahr im Verzug und aufgrund der geringen Bausumme sei auch eine freihändige Vergabe möglich. Die Firma Baldinger aus Merdingen werde die Arbeiten für knapp 16 000 Euro erledigen, ergänzte Andreas Schupp, wobei die Gelder außerplanmäßig aufgebracht werden müssten. Warum man denn nicht gleich richtig saniere und dabei einen Gehweg baue, fragten einige Gemeinderäte. Hierzu müsste man dann auch den Kanal prüfen und es sei ja noch nicht klar, was aus dem Gebiet, das im Bereich des Landessanierungsprogramms liege, einmal werde, antwortete Andreas Schupp. Auch handle es sich nicht um eine Sanierung, sondern um eine Verkehrssicherungsmaßnahme, ergänzte Bürgermeister Kieber.
Autor: schö
