Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
22. Februar 2009 17:34 Uhr
Rhythmische Dorffasnet in Gottenheim
Begehrt: Süßes und Plaketten
Der Brauchtumsumzug der "Krutstorze" am Sonntagnachmittag fand viele interessierte Gäste. Die heimische Zunft hatte sich ins Zeug gelegt und viele Gruppen und Wagen aufgeboten
GOTTENHEIM. Der Brauchtumsumzug der Narrenzunft "Krutstorze" war gestern mit ein Höhepunkt der Fasnet im Winzerdorf.
Auftakt am gestrigen "FasnetsSundig" war in der Tuniberger Narrenhochburg bereits frühmorgens. Ab 8 Uhr spielten die Guggenmusik "Krach&Blech" mit fetzigen Melodien zum "Wecken" auf. Traditionell pünktlich um 14.11 Uhr startete der große Brauchtumsumzug mit 31 Gruppen, Zünften und Kapellen durch den Gottenheimer Innerort. Ausgehend von der Austraße zog die 1000-köpfige Narrenschar mit etlichen Gruppen, Musiken und Motivwagen in die "City". Am Rathaus übernahm Zunftmeister Lothar Schlatter das Vorstellen der Teilnehmer. Derweil freuten sich Kinder über die süßen Wurfgeschosse, und einige Zaungäste versanken teilweise im Konfettiregen. Begehrt war die aktuelle Umzugsplakette. Sie zeigt den Gottenheimer Narrenbrunnen. Die metallene Eintrittskarte ist mittlerweile zum beliebten Sammler- und Erinnerungsobjekt der "Gottemer Fasnet" geworden. Das Finale des Umzugs fand im Narrendorf statt. In geselliger Atmosphäre wurde in Narrenzelt, Schulhof und der Gymnastikhalle mit den heimischen Spezialitäten gefeiert. Auch in den örtlichen Gasthäusern und einigen Lauben an der Umzugsstrecke hatten die Fasnetmacher "Vorfahrt". Abends wurden die schönsten Gruppen und Motivwagen prämiert.Werbung
Autor: Sebastian Ehret


