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15. Mai 2010
Brückenschlag mit Burgunderweg
Themenpfad am Tuniberg verbindet Freiburg und Kaiserstuhl.
GOTTENHEIM (schö). Mit einer kleinen Feierstunde wurde am Vatertag der Burgunderpfad, der von March über Gottenheim nach Munzingen führt, offiziell eingeweiht. Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Ministerialdirektor Bernhard Bauer vom Landesumweltministerium durchschnitten dabei symbolisch ein Absperrband Band.
"Die fünf Plenum-Projekte in Baden-Württemberg dienen dazu, die jeweiligen Kulturlandschaften zu erhalten und zu entwickeln", erläuterte Bauer bei regnerischem Wetter im Zelt auf dem Gottenheimer Wasserhochbehälter. Mit über tausend einzelnen Projekten sei Plenum eine richtige Erfolgsgeschichte. Am Kaiserstuhl und Tuniberg habe der Weinbau über Jahrhunderte die Strukturen der Landschaft entwickelt. Rund 130 Projekte habe das Land hier mit etwa 1,3 Millionen Euro unterstützt. "Das Projekt ist es eigentlich wert, dass es auch nach 2014 weitergehen müsste", so Bauer.Der Burgunderpfad habe auch den Hintergrund, die Gemeinden March, Merdingen, Gottenheim und die Stadt Freiburg zusammen zu bringen, betonte Plenum-Geschäftsführerin Diana Pretzell, in der Feierstunde, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Gernot Erler, die Landtagsabgeordneten Gundolf Fleischer und Bernhard Schätzle sowie die Bürgermeister und Ortsvorsteher der beteiligten Ortschaften und Vertreter der Weinwirtschaft gekommen waren. Die Gäste würden den Tuniberg als Ganzes sehen, so Pretzell, nicht aber die Grenzen zwischen Stadt und Land. Freiburgs Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich, dass durch den Burgunderpfad auch Freiburg an das große Wander- und Themenpfade-Netz des Kaiserstuhls angebunden ist. Sie betonte die Wichtigkeit einer engen Verbindung von Stadt und Land. Die Natur zu schützen und zu erhalten, aber auch Naturschutz, Kultur und Vermarktung zusammen zu bringen, dies seien die Ziele von Plenum, betonte Landrätin Störr-Ritter, während Marchs Bürgermeister Josef Hügele, der wie sein Merdinger Kollege Eckart Escher nach Gottenheim gewandert war, die Gelegenheit nutzte, dem Schwarzwaldverein für die Ausschilderung der Wege zu danken.
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Autor: schö
