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18. Februar 2010
Bürgerideen für Bahnhofsachse
Sanierprojekt in Gottenheim.
GOTTENHEIM (schö). Die Gottenheimer Bahnhofsachse soll in einer Bürgerbeteiligung entwickelt werden, beschlossen die Gemeinderäte einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung. "Wir müssen nun Signale setzen, dass wir in der Entwicklung des Bahnhofs- und Bolzplatzareals etwas machen wollen", erläuterte Bürgermeister Volker Kieber. Das Gebiet liege in der Förderkulisse "Ortskern II" des zeitlich begrenzten Landessanierungsprogramms (LSP). Ursprünglich wollte Gottenheim für die Bahnhofsachse, in die laut Bürgermeister auch Schule und Vereinsheim integriert werden sollten, einen Architektenwettbewerb ausschreiben. Doch dies sei mit der aktuellen Finanzlage nicht zu stemmen. Daher schlug Kieber nun einen moderierten Bürgerbeteiligungsprozess vor, in dem sich interessierte Gottenheimer einbringen und das künftige Aussehen der Bahnhofsachse mitgestalten können. Die Moderation des Prozesses sollen Stadtplaner der Firma "Steg" aus Stuttgart übernehmen, die auch schon die LSP- Förderkulisse betreuen. Die Kosten belaufen sich auf 13 800 Euro netto für die Bürgerbeteiligung und 19 800 Euro netto für Planungsleistungen. Die Kosten seien zu 60 Prozent durch das LSP förderfähig.
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Miriam Engelhardt (Frauenliste) fragte, ob es genug Gottenheimer Bürger gebe, die hierfür kompetent genug seien und bereit wären, bei noch einem weiteren Bürgerbeteiligungsprojekt mitzumachen. Kieber meinte, es kämen sicher viele gute Ideen zutage, wenn sich auch mal Laien Gedanken über die Ortsentwicklung machen würden. Das zeigten erfolgreiche Projekte in anderen Gemeinden im Land.
Autor: schö
