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21. August 2009

Die WG jubelt: "Wir werden fünfzig!"

Winzergenossenschaft Gottenheim feiert am Sonntag, 23. August, ihr 50-jähriges Bestehen / Bebilderte Festschrift mit Anekdoten

  1. Ein historisches Foto aus vergangener Zeit: einige Gottenheimer beim Hersten. Foto: WG Gottenheim

In den 50er Jahren wollte Max Grafmüller, der damalige Bürgermeister von Gottenheim, den Weinbau in seiner Tuniberggemeinde verbessern. Kurzerhand wandte er sich an die Winzer und schlug vor, eine Genossenschaft zu gründen. Zehn Winzerfamilien zeigten schließlich Interesse. Heute, nach 50 Jahren, hat die WG rund 190 Mitglieder.

Das Ziel der neuen Winzergenossenschaft damals war es unter anderem, eine sorgsame Lese nach Lage und Qualität der Trauben zu sichern. Das Konzept ging auf. Viele Gottenheimer Winzer schlossen sich der erfolgversprechenden Gründungsinitiative an. Nach und nach traten sie der Genossenschaft bei. Mittlerweile seien es genau 186 Mitglieder, berichtet der Geschäftsführer Michael Schmidle.

In Gottenheim gilt der Kirchberg als unverwechselbare Lagebezeichnung. Von den heute rund 110 Hektar Rebfläche sind etwa die Hälfte in den Jahren 1965 und 1966 flurbereinigt worden. Der Rest, der sogenannte Alte Rebberg, ist in seiner ursprünglichen, jahrhundertealten Form erhalten geblieben. Angebaut werden von den Gottenheimer Winzern übrigens überwiegend Spätburgundertrauben, die als Rotwein, Rosé, oder Weißherbst ausgebaut werden.

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Anlässlich des 50-jährigen Bestehens findet am Sonntag, 23. August, in Gottenheim nun ein großes Fest mit einem historischen Umzug durch den Ort statt. Die wichtigsten Stationen der WG-Geschichte sowie Wissenswertes rund um den Gottenheimer Wein und den Weinbau am Tuniberg hat die WG zudem in einer Festschrift zusammengetragen. Auf 60 bebilderten Seiten sind die Eckdaten der Geschichte und auch so manche Anekdote aus der Vergangenheit festgehalten.

Autor: Christine Aniol