Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

01. Juni 2011

Gottenheim freut sich über viele Neubürger

Neues Wohngebiet zieht vor allem junge Familien an / Geführter Rundgang mit Neubürgern durch Dorf und Flur.

  1. Bürgermeister Volker Kieber (Mitte) zeigt den Neubürgern auch die Landschaft um Gottenheim. Foto: paulina grimm

GOTTENHEIM. "Entgegen aller Statistiken können wir uns über stetigen Zuwachs freuen", sagt Gottenheims Bürgermeister Volker Kieber beschwingt. In den letzten zwölf Monaten seien 120 Neubürger zugezogen und der Anteil der unter 20-Jährigen steige jährlich – inzwischen liege er bei 23 Prozent, führt er beim eigens für diese Neubürger ausgerichteten Empfang weiter aus. Doch was hat eigentlich Gottenheim, was andere Gemeinden nicht haben?

Der Bürgermeister hat einige Antworten auf diese Frage parat: "Wir haben ein schönes Neubaugebiet mit Blick auf den Tuniberg, den Kaiserstuhl und die Vogesen. Außerdem verfügt Gottenheim über eine sehr gute S-Bahn-Anbindung. Wenn alles klappt, fahren ab 2018 Züge im 15-Minuten-Takt nach Breisach und Freiburg." Und das ist noch nicht alles. Durch den Zuwachs im Gewerbegebiet seien viele neue Arbeitsplätze in Gottenheim entstanden, insgesamt habe sich die Infrastruktur der Gemeinde in den letzten Jahren deutlich verbessert und nicht zuletzt verfüge man inzwischen zum Beispiel über mehr bessere Einrichtungen zur Kinderbetreuung. Letzteres kann Anja Klein, Neubürgerin und Mutter, nur bestätigen: "Es ist wirklich toll hier – vor allem mit Kindern." Sie ist im August mit ihrer Familie nach Gottenheim gezogen und nahm die Einladung der Gemeinde zur Neubürgerbegrüßung mit kleiner Rundwanderung gerne an.

Werbung


Insgesamt versammelten sich 40 frischgebackene Gottenheimer vor dem Rathaus und ließen sich anschließend vom Bürgermeister durch den Ort führen. Sie gingen von der Bürgerscheune über die Mühlbachbrücke in die dortige Grünanlage zum Narrenbrunnen, wanderten weiter Richtung Sportgelände, dann ins Gewerbegebiet, schließlich über einen Feldweg zum Bahnhof und von dort in die Schule, wo die Landfrauen alle mit Kuchen und Kaffee verwöhnten. Außerdem bot sich den Neubürgern dort die Gelegenheit, sich über Gottenheimer Vereine und Bürgergruppen zu informieren. Kieber ermutigte alle, "nicht nur teilzunehmen, sondern auch aktiv mitzumachen und sich in der Gemeinde zu engagieren, damit Gottenheim noch attraktiver wird."

Seit 2008 steigen die Einwohnerzahlen Gottenheims an und haben vergangenen Sommer erstmals die Marke von 2600 Einwohnern erreicht.

Autor: Paulina Grimm