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26. Oktober 2010

Günstiges und teures Gewerk

Aufträge für Clubheime.

GOTTENHEIM (schö). Die Holzbau- und Elektroarbeiten für die neuen Clubheime am verlagerten Gottenheimer Sportgelände wurden jetzt vergeben, der Gemeinderat stimmte den Beauftragungen zu.

Zwölf Firmen habe man um ein Angebot für die Zimmerei- und Holzbauarbeiten an den Clubheimen des Sportclubs und des Tennisclubs gebeten, erläuterte der von den Vereinen beauftragte Architekt Uwe Ristau. Fünf von ihnen hätten ein Angebot für die zwei Lose abgegeben. Günstigster Anbieter war letztlich die Gottenheimer Firma Schätzle Holzbau, die vom Gemeinderat den Zuschlag für 43 900 Euro erhielt. Damit liege das tatsächliche Angebot sogar noch unter der Kostenschätzung, freute sich Ristau.

Anders sah es bei den Elektroarbeiten aus. Hier wurde sogar eine erste Ausschreibung wegen zu großer Differenzen zur Kostenschätzung aufgehoben. In einer zweiten Runde wurden dann nochmals elf Firmen in einer beschränkten Ausschreibung zu einer Angebotsabgabe aufgefordert, erläuterte der beauftragte Elektroingenieur Heiko Krumm. Diesmal seien auch Firmen von weiter weg angefragt worden. Abgegeben hätten aber nur drei Firmen; letztlich blieb nur die Firma Junker aus Schutterwald, die den Zuschlag für gut 110 000 Euro – 89 250 Euro davon für das SC-Clubheim – bekam. Damit liegt der Preis noch deutlich über der Kostenschätzung von knapp 75 000 Euro, aber gut 15 000 Euro unter dem Ergebnis der ersten Ausschreibung.

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Autor: schö