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16. Dezember 2008

"Heiße Liebe" an kaltem Tag

Weihnachstmarkt bei der Bürgerscheune in Gottenheim in gemütlich-entspannter Atmosphäre

  1. Gemütlich ging es beim Gottenheimer Adventsmarkt zu. Foto: Maria Schöneberg

  2. Weinhachtlichen Schmuck gab es an den Gottenheimer Ständen reichlich. Foto: Mario Schöneberg

GOTTENHEIM. Klein aber fein, so könnte das Motto lauten für die diesjährige vierte Auflage des Gottenheimer Weihnachtsmarktes im Rathaushof. Und die Gottenheimer kamen in Scharen, verlief das Geschäft kurz nach der Eröffnung am Sonntagmittag noch relativ ruhig, so war später am frühen Abend so gut wie kein Durchkommen mehr zwischen den weihnachtlich geschmückten Lauben und Ständen.

Eröffnet wurde der Markt schon um kurz nach elf Uhr. Gottenheims Bürgermeister Volker Kieber begrüßte die Gäste, und der Schulchor der Grund- und Hauptschule unter der Leitung von Rektorin Judith Rempe, eine Flötengruppe der Musikschule im Breisgau sowie eine junge Geigerin sorgten passend zum Anlass für festliche Klänge.

Anschließend konnten die Besucher das reichhaltige Angebot unter die Lupe nehmen. Viele Gottenheimer Vereine und Bürgergruppen, aber auch Hobbybastler und Designer waren mit von der Partie. Von Schmuck über Trödel bis hin zu Gestecken, Kerzen, Postkarten und allerlei Deko-Artikeln reichte das Bunte Angebot. Sehr sehenswert und ungewöhnlich waren zum Beispiel mit Sandstein überzogene Vasen und Gefäße. Außerdem gab es auch selbst hergestellte Linzertorte, leckeres Gebäck, Marmeladen und Liköre zum Probieren und zum Mitnehmen.

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In der Bürgerscheune bewirtete diesmal die neu gegründete Bürgergruppe "Gottenheims Kinder" mit Kaffee und Kuchen. Der Erlös ist für den örtlichen Kindergarten bestimmt. Und erstmals wurde auch der benachbarte Rathausschopf genutzt, so dass auch neue Anbieter einen Platz auf dem Markt fanden.

Viele Gottenheimer nutzten am dritten Advent die Gelegenheit, sich noch mal mit weihnachtlichen Devotionalien einzudecken, andere kamen nur mal so vorbei, um Freunde zu treffen und bei weißem oder rotem Glühwein ein Schwätzchen zu halten.

Auch die heimische Küche konnte an diesem Tag kalt bleiben, von Gulaschsuppe über Grillwurst, Flammkuchen bis hin zu süßen Crepes und Waffeln reichte das kulinarische Angebot. So richtig verführerisch war zum Beispiel die "Heiße Liebe" – warmer Kirschlikör mit Sahne.
Alles in allem freuten sich die Markt- Beschicker über die gute Resonanz, aber auch die Besucher kamen auf ihre Kosten. Ist entpuppte sich der kleinerer Markt doch als eine gemütliche und entspannte Alternative zu den großen kommerziellen und hektischen Weihnachtsmärkten in der Region.

Autor: Mario Schöneberg