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10. September 2008

Junge Gäste aus der Ukraine singen

Abschluss des Gottenheimer Hahleraifest am Montag nicht nur für Senioren und Kinder

  1. Die ukrainische Folkloregruppe „Tschernovo Ruta“ singt für Gottenheimer Kinder. Foto: Schöneberg

GOTTENHEIM (schö). Nach einem regnerischen Auftakt ging das diesjährige Gottenheimer Hahleraifest am Montag bei schönstem Spätsommerwetter zu Ende. Am Nachmittag waren die Kinder und die Senioren des Dorfes eingeladen, am Abend wurde nochmals kräftig gefeiert, bevor die beteiligten Vereine noch in der Nacht mit dem Abbau begannen.

Schon der Sonntagnachmittag entschädigte die Veranstalter für den verregneten Auftakt. Bereits zum Mittagessen waren die Höfe prall gefüllt, viele Vereine hatten sogar noch zusätzliche Garnituren aufgestellt. Und dann kamen die Besucher des Kreistrachtenfestes sowie die Umzugsteilnehmer in Scharen. Vieles ging den Vereinen sogar aus und musste am Montag nachgeordert werden.Am Montagmittag waren traditionell die Handwerker zum Mittagessen eingeladen. Allein die Narrenzunft konnte in kürzester Zeit 150 Portionen "Schni-Po-Sa" zum ermäßigten Preis an den Mann bringen. Um 14 Uhr empfing die Gemeinde dann die Senioren des Dorfes im Hof des Musikvereins bei Kaffee und Kuchen. Mehr als 200 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Volker Kieber gefolgt und wurden von den Oldies des Musikvereins bestens unterhalten.

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Zu gleichen Zeit fand auch eine Kinderolympiade statt, veranstaltet von der örtlichen Grundschule auf dem Festgelände. Neun Stationen mit Geschicklichkeits- und Spaßspielen galt es zu bewältigen, als Belohnung winkten kleine Preise. Außerdem kümmerte sich die neu gegründete Bürgergruppe "Gottenheims Kinder" um die kleinen Besucher. Und in der Laube des Männergesangvereins sangen Kinder von der ukrainischen Folkloregruppe "Tschernovo Ruta" für ihre deutschen Freunde. Bei der Kirchengemeinde konnten die Besucher außerdem selbst Dachziegel zugunsten des sanierungsbedürftigen Gemeindehauses Sankt Stephan bemalen. Der Reitverein bot Ausritte für die Kleinen übers Fest an.
Alles in allem freuten sich Bürgermeister Kieber und Organisator Walter Hess von der Vereinsgemeinschaft über ein gelungenes Fest, das in zwei Jahren eine würdige Fortsetzung finden soll.

Autor: schö