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29. Mai 2010
Keinen neuen Gefahrenpunkt schaffen
Geh- und Radweg an der B 31.
GOTTENHEIM (schö). Die aktuellsten Planungen für das Geh- und Radwegenetz im Zuge des Neubaus der B 31-West im ersten Bauabschnitt stellte Andreas Schupp vom Bauamt dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vor. Das Ziel, eine durchgehende Verbindung nach Bötzingen zu schaffen, wurde später von den Räten begrüßt, Bürgermeister Volker Kieber vermisste aber eine Weiterführung des Geh- und Radweges entlang der Landstraße 115 nach Bötzingen im Bereich des Ortseingangs und am Bahnübergang.
Dadurch müssten die Nutzer der dortigen Wege die Landstraße früher kreuzen oder einen Teil des Wegs auf der Straße selber zurücklegen. Weil aber nach Anschluss der B 31 an die Bötzinger Straße mit erheblich mehr Verkehrsaufkommen zu rechnen sei, werde hier unnötig ein Gefahrenpunkt geschaffen, argumentierte Volker Kieber. Man plädiere daher für eine Weiterführung des Geh- und Radweges über den Bahnübergang hinweg bis in den Ort hinein. Eine Kostenbeteiligung an dem Weg lehne die Gemeinde hingegen ab, da die neu entstehende Verkehrssituation in Verbindung mit dem Neubau der Bundesstraße zu sehen sei.
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Der Gemeinderat nahm die Forderungen in seine Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren für die Änderungen des Wegenetzes auf und forderte zudem den Rückbau der alten L 115, die dann nicht mehr gebraucht werde und so Punkte für das Ökokonto bringen könne.
Autor: schö
