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22. Dezember 2012

Merkle unterstützt mehrere soziale Initiativen

Gottenheimer Firma AHP Merkle spendet insgesamt 36 000 Euro für Obdachlose, Ukrainestiftung und Behinderte.

  1. Spendenübergabe bei Firma AHP Merkle (von links): Peter Schuster (Verein Sommeraufbruch), Rolando Gangotena (Freiburger Tafel), Birgit Schuster-Merkle, Anette Theobald (Fr. Tafel), Petra Werner (Kleiderladen Fr.), AHP-Geschäftsführer Christen Merkle, Renate Merkle, Karolin und Noah Krakutsch (Mobil mit Behinderung), Horst Zahner und Anna Faller (Förderverein Essenstreff), Katrin Merkle und Seniorchef Gerhard Merkle. Foto: mario schönebreg

GOTTENHEIM. Gleich sieben Stiftungen und gemeinnützige Vereine konnten kurz vor Weihnachten eine Spende der Firma AHP Merkle entgegennehmen. "Spenden statt schenken" lautete zum dritten Mal das Motto der auf Hydraulikzylinder spezialisierten Firma aus Gottenheim, die auch das ganze Jahr über Einrichtungen oder Veranstaltungen unterstützt.

"Geht es uns so gut, so dass wir helfen können oder weil wir helfen?", fragte Geschäftsführer Christen Merkle bei der Spendenübergabe in die Runde. In jedem Fall hoffe er, dass die Aktion auch andere Firmen animiere, einen Teil ihres Gewinns für wohltätige Zwecke abzugeben. 36 000 Euro gehen diese Weihnachten an regionale Einrichtungen und Vereine. Je 8000 Euro erhalten dabei der Freiburger Kleiderladen, die Freiburger Tafel, die damit neue Regale für ihren Laden anschaffen möchte, und der Förderverein für den Freiburger Essenstreff – alles Einrichtungen, die obdachlose und bedürftige Menschen mit Essen, Kleidung aber auch Waschgelegenheiten unterstützen.

"Es gibt heute immer weniger Beachtung für den einzelnen Menschen", berichtete Horst Zahner vom Förderverein Essenstreff. "Doch wenn ein Mensch nichts zu essen und nichts zum Anziehen hat, steht sein Leben Kopf". Das sei dann sehr bedenklich, weil so auch die Würde des Menschen auf der Strecke bleibe.

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Weitere 6000 Euro gingen an die Renate Merkle-Stiftung, die sich für bedürftige Menschen in zwei ukrainischen Städten engagiert. "Es ist wichtig, hier zu helfen, aber wir dürfen auch die anderen Gegenden der Welt nicht vergessen", betonte die Namensgeberin der Stiftung. "Das größte Geschenk für mich ist aber, dass hier meine ganze Familie mitmacht".

Je weitere 2000 Euro konnten zudem noch der Gottenheimer Jugendclub, sowie die Vereine "Mobil mit Behinderung" und "Sommeraufbruch" entgegen nehmen. Das Geld sei der noch fehlende Betrag für ein behindertengerechtes Fahrzeug mit Rampe, erläuterte Karolin Krakutsch, für deren kleinen Sohn Noah ein entsprechendes Spendenkonto beim Verein Mobil mit Behinderung eingerichtet wurde. Ihr Dank galt allen Spendern und Stiftern. Immerhin 236 Stiftungen in Deutschland widmeten sich diesem Bereich, während es von staatlicher Seite oder der Krankenkasse keinerlei Unterstützung gebe. Ein ähnliches Thema beackert der Verein Sommeraufbruch, der 15 schwerstbehinderten Kindern einen Sommerurlaub ermöglicht, bei dem sich 18 Betreuer rund um die Uhr um die Kinder kümmern. Zu den Kindern, die kommenden Sommer ans Meer fahren, zählt auch Joscha, der Neffe von Peter Schuster, der das Geld dankend in Empfang nahm.

Autor: Mario Schöneberg