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14. Februar 2010 18:49 Uhr
Tausende Narren in Gottenheim unterwegs
Narren glänzten mit tollen Ideen
Der Höhepunkt der Gottenheimer Fasnet, der große Umzug, zog Tausende von Narren und Zuschauern an.
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Die Klämle Driebel führte beim Narrenabend vor, wie es in Ebringen im Jahr 2018 sein wird. Foto: Mario Schöneberg
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Jubiläums Barbie Foto: Mario Schöneberg
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Gugge Tezzilheimer Schtudehägler Foto: Mario Schöneberg
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Fasnetsjünger im Western-Outfit Foto: Mario Schöneberg
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Friburger Hölle-Leue Foto: Mario Schöneberg
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Zeltclub Gottenheim mit dem Motiv Klimawandel Foto: Mario Schöneberg
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Gugge Tezzilheimer Schtudehägler Foto: Mario Schöneberg
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Schalmeienkapelle aus Löbichau in Thüringen Foto: Mario Schöneberg
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Nägelbuckhexen Norsingen Foto: Mario Schöneberg
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Narrenumzug Gottenheim, die heimische Gugge Schräg un Lutt Foto: Mario Schöneberg
GOTTENHEIM. Tausende Narren feierten gestern bei kühlem aber trockenem Wetter den traditionellen Höhepunkt der Gottenheimer Fasnet, den großen Narrenumzug. 33 Zünfte, Musiken, Motivwagen, aber auch Gruppen der örtlichen Vereine sorgten dabei für bunte Abwechslung auf der im Vergleich zu den Vorjahren etwas verkürzten Umzugsstrecke. Reichlich Konfetti aber auch viele Guzele regneten dabei auf die fröhlichen Besucher nieder.
Immer wieder bewundernswert sind beim Gottenheimer Umzug die Ideen, mit denen die Vereine aufwarten. So zeigte sich die örtliche Fasnets-Clique sehr sportlich, eine Kindergruppe wiederum sorgte sich um den Wald. Der Sportverein hatte Jim Knopf als Motto, vorneweg fuhr Emma, die berühmte Lokomotive. Die Landfrauen waren passend zum Valentinstag als Herzen verkleidet und verteilten Rosen.Mit dem Western-Express rasten die "Fasnetsjünger" durchs Dorf, während sich die "Erben Amors" ebenfalls den Tag der Verliebten zum Motto ihrer Verkleidung machten. Bunt und fröhlich waren Kostüme und Musik des örtlichen Musikvereins, während die Sänger vom MGV mit Pferd, Affe und Clowns als Zirkus daherkamen.
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Besonders aufwändig war wiederum der Wagen vom Zeltclub: Ein verzweifelter und einsamer Eisbär wies die Narren auf seine Not mit dem Klimawandel hin. Es folgten die letzten, aber wohl nicht verkäuflichen, 100-Watt-Birnen und lebensgroße Jubiläums-Barbies. Ebenfalls noch zu sehen waren Gottemer Jungs als "Amors Helfer", Ihringer auf Safari und Rotkäppchen samt mehreren bösen Wölfen. Aus Forchheim angereist waren sogar Schumi- Fans.
Auch musikalisch war einiges geboten, Guggemusiken aus Gottenheim, Breisach, Neuershausen, Tezzilheim und Bötzingen sorgten für gute Laune entlang der Gottenheimer Hauptstraße. Besonders weit angereist war die Schalmeien- Kapelle aus dem thüringischen Löbichau; sie schmetterten das berühmte Rennsteiglied. Schon lange verbindet die Gottenheimer Narrenzunft "Krutstorze" eine enge Freundschaft mit den Schalmeien und die Thüringer waren schon oft am Tuniberg zu Gast.
Für die "Krutstorze" ging, nachdem spät in der Nacht das eigens für die Fasnetskampagne aufgebaute Zirkuszelt seine Pforten schloss, eine besonders arbeitsintensive, aber auch rundum gelungene Fasnachtszeit mit vielen Höhepunkten, zu Ende.
Autor: Mario Schöneberg


