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22. Dezember 2010
Neue Sportanlagen wachsen heran
Richtfest beim Gottenheimer Tennis-Clubheim / Ausbauarbeiten und Platzanlage sind vergeben.
GOTTENHEIM (schö). Mit dem Richtfest für das neue Tennis-Clubheim wurde ein weiterer Baustein auf dem Weg zum neuen Gottenheimer Sportgelände abgehakt. Der Gemeinderat vergab tags darauf die Arbeitsaufträge für weitere Gewerke.
Mit einem zünftigen Richtspruch wünschte Zimmermann Rainer Schöpflin dem Tennis-Clubheim und seinen künftigen Nutzern alles Gute. Anschließend führte Architekt Uwe Ristau durch das neue, rund 140 Quadratmeter Nutzfläche aufweisende Tennisheim. Besonders hob er dabei die räumliche Trennung von Clubraum und Umkleidebereich hervor. Dies sei eine deutliche Verbesserung zum bisherigen Zustand und ermögliche separate Veranstaltungen auch während des Sportbetriebes. Ein Richtfest sei immer etwas besonders, meinte auch der Vorsitzende des Tennisclubs, Horst Steenbock. Die Feier des Richtfestes sei wohl die letzte Veranstaltung im bisherigen Gebäude, das selbst erst vor acht Jahren Richtfest hatte. Es muss, wie große Teile der Gottenheimer Sportanlagen, der Erweiterung des Firmengeländes der Metallverwertung weichen. Steenbock dankte allen Handwerkern und verwies auf das Ziel, zum Saisonbeginn Anfang April sowohl die Tennisplätze als auch das Clubheim in Betrieb nehmen zu können.
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Im Gemeinderat informierten Architekt Ristau und Projektsteuerer Markus Biechele über die Auftragsvergaben. Sie seien in der Regel etwas günstiger als in der Kostenplanung vorgesehen. So gehe der Auftrag für die Fenster von TC- und Sportvereins-Clubheim an die Firma Sebnitzer Fensterbau für rund 37 000 Euro netto. Die Estricharbeiten wurden an die Firma Seywald aus Nimburg für knapp 9000 Euro vergeben, den Zuschlag für die Gipserarbeiten bekommt die Firma Kiefer aus Pfaffenweiler für rund 60 000 Euro, und der Abriss des Tennisheims soll von der ortsansässigen Firma Maucher für rund 15 600 Euro vorgenommen werden. Die Gemeinderäte Heinz Nikola (FWG) und Lothar Zängerle (CDU) mahnten später einen besseren Informationsfluss von Architekt zu den Bauherren an und berichteten von Kritik, insbesondere aus dem Sportverein. Dies wies Ristau zurück, er habe die Vereine stets über die Ausschreibungen informiert.
Projektsteuerer Biechele erläuterte, dass die Verlegung der Tennisplätze nach den Nachverhandlungen an die Firma "Bau und Grün" aus Sinzheim mit rund 113 000 Euro gehe. Die Beregnungsanlage gehe für 7000 Euro an die Firma "nu-Systems" aus Müllheim.
Autor: schö
