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09. November 2009
Neuer Spielplatz trägt die Handschrift der Eltern
Das Gottenheimer Baugebiet Steinacker-Berg hat jetzt einen eigenen Spielplatz / Elterngruppe entfaltet viele Aktivitäten
GOTTENHEIM (schö). Groß war die Freude bei Kindern und Eltern, als am Wochenende der neue Spielplatz im Baugebiet Steinacker/Berg feierlich in Betrieb genommen werden konnte. Wesentlich an der Gestaltung beteiligt war die Bürgergruppe "Gottenheims Kinder", die anlässlich der Einweihung zu einem kleinen Halloween- Fest eingeladen hatte.
Für die Großen gab es Sekt, für die Kleinen Kakao. Kekse und Hefezopf teilten sich alle gütlich, als Anja Genth, Ines Maurer, Diana Braun und Sonja Ambs – die aktiven Mütter der Bürgergruppe "Gottenheims Kinder" – den Spielplatz gemeinsam mit rund 50 Kindern und deren Eltern in Besitz nahmen. Eine Nestschaukel, eine Drehschaukel, ein Kletterschiff mit Rutsche sowie ein Matschbereich mit Brunnen und viel Sand laden hier nun auf rund 550 Quadratmetern Fläche zum ausgiebigen Spielen ein.
Ebenfalls sehr erfreut über den neuen Spielplatz war auch Gottenheims Bürgermeister Volker Kieber. Er erinnerte daran, wie viel Streit es im Vorfeld mit den Eigentümern des Baugebietes über den Bau des Spielareals gegeben habe. Schließlich mussten diese ihn ja über ihre Erschließungsbeiträge finanzieren. Doch für ein Baugebiet von 8,7 Hektar mit 141 Bauplätzen sei so eine Spielmöglichkeit für Kinder zwingend notwendig, meinte Kieber. Die rund 35 000 Euro Baukosten seien hier gut angelegt, der Spielplatz sei eine tolle Sache. Zudem würde eine benachbarte Wiese vom Eigentümer vorerst nicht bebaut, so der Bürgermeister. Dieser Bereich könne daher vorübergehend als Spielwiese genutzt werden.
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Gemeinsam mit im Neubaugebiet wohnenden Eltern habe man den Spielplatz überplant und die Spielgeräte ausgesucht, berichtete Ines Maurer von der Bürgergruppe. Gegründet habe sich die Gruppe, nachdem viele Spielgeräte auf den bisher bestehenden zwei Gottenheimer Spielplätzen Birkenweg und Tuniberg wegen Beanstandungen des TÜV abgebaut werden mussten, erläuterte Maurer. Da habe man gedacht, ergänzte Anja Genth, wenn hier schon neu gestaltet und neue Geräte angeschafft werden müssten, dann könnten die Eltern auch mitreden. Mittlerweile habe die fünfköpfige Bürgergruppe noch viele andere Projekte und Veranstaltungen auf die Beine gestellt – immer mit Unterstützung vieler Eltern, wie Maurer betonte. So fanden Kinderkleidermärkte statt, die Bürgergruppe richtete Fasnachtsveranstaltungen für Kinder, Bastelaktionen und Kaffeetreffs in der Bürger-scheune aus, sie betreibt einen Stand auf dem Gottenheimer Weihnachtsmarkt und half mit bei einer Pflanzaktion am Seniorenheim. Außerdem organisierte die Bürgergruppe drei Kreativangebote im Rahmen des Sommerferienprogramms. Aus einem davon ist auch der Familienplaner entstanden, der in Gottenheimer Geschäften für 7,50 Euro erworben werden kann. Die Bilder für den Kalender haben die Kinder selbst gestaltet, der Erlös soll den Kauf eines Spielgerätes für den Schulhof unterstützen.
Autor: schö
