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31. Juli 2008
"Eines der schönsten Baugebiete"
Nach intensiver Planung erfolgte nun der Spatenstich im Neubaugebiet Steinacker/Berg / Platz für 500 neue Einwohner
GOTTENHEIM "Der erste Spatenstich hier im Neubaugebiet Steinacker/Berg ist ein historischer Schritt für Gottenheim", freute sich Bürgermeister Volker Kieber, als er gemeinsam mit Tiefbauunternehmer Otmar Amann und den Bauherren Thomas und Markus Senrich den offiziellen Startschuss für die Bebauung des 8,7 Hektar großen Areals geben konnte.
Seit mehr als 30 Jahren werde über das in Richtung Wasenweiler liegende Baugebiet im Dorf diskutiert, seit mehr als 15 Jahren liefen die Planungen, berichtete Bürgermeister Volker Kieber. Daher sei es umso erfreulicher, dass das Gebiet nun endlich bebaut werden könne. Seit Juni des vergangenen Jahres laufen bereits die Erschließungsarbeiten. Durch den lockeren Lössboden allerdings sei eine Verdichtung sehr aufwendig. Bürgermeister Kieber berichtete in diesem Zusammenhang, dass es trotz des milden Winters im anschließenden Frühjahr Verzögerungen wegen starker Regenfälle gegeben habe. Doch die Baufirma sei nun wieder im Zeitplan, so dass das gesamte Baugebiet nun nach und nach abgenommen und dann in Abschnitten die Baufreigabe erteilt werden könne. Spätestens Ende Oktober sollen dann die Erschließungsarbeiten beendet sein.Werbung
Ein besonderes Lob vom Gottenheimer Rathauschef bekam Polier Dieter Weber, der die Erschließung sehr gut gemanagt habe. Es sei klar, dass es bei einem so großen Baugebiet Lärm und Staub gebe, doch Weber sei für die Nachbarn immer ansprechbar gewesen und habe nach Lösungen gesucht.
Bauherr Thomas Senrich, der gemeinsam mit seinem Bruder Markus ein Doppelhaus errichtet, freute sich, dass es nun endlich losgeht. Wohnt er doch mit seiner Frau und drei Kindern relativ beengt in einer städtischen Mietwohnung. Er hofft, dass er im Frühjahr umziehen kann. Und zwar in ein hoch energieeffizientes Haus mit Pelletsheizung und einer thermischen Solaranlage. Auch das Regenwasser, das im ganzen Gebiet in Zisternen aufgefangen oder in ein Biotop abgeleitet wird, möchte der Bauherr als Brauchwasser nutzen.
Autor: Mario Schöneberg
