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12. Februar 2009
Sturm bremste auch die Busse
Vier Busse im S-Bahn-Ersatz
GOTTENHEIM (fri). Insgesamt vier Busse hatte die Breisgau-S-Bahn (BSB) im Einsatz, um am Dienstagmorgen für den wegen Sturmholzes auf den Gleisen unterbrochenen S-Bahn-Verkehr einzuspringen. Dabei gerieten diese Busse des Schienenersatzverkehrs selbst in Schwierigkeiten, wie die bei der SWEG in Endingen ansässige BSB-Betriebsleitung bestätigte. So war die Busersatzroute von Gottenheim über die Landstraße 187 nach Buchheim zeitweise durch Sturmholz blockiert. Die Fahrgäste von mindestens einem Ersatzbus kamen deshalb erst in Freiburg an, als dort die erste S-Bahn bereits eingetroffen war, nachdem die Bahnlinie im Gottenheimer Wald gegen neun Uhr durch einen Einsatztrupp der Deutschen Bahn frei geräumt worden war.
Prinzipiell fahren Ersatzbusse die vorgegebene Straßenroute entlang der Bahnstrecke, für die sie einspringen, ab, heißt es dazu bei der BSB. Allerdings sei wohl mindestens einer der Busse auch direkt auf dem schnellsten und von Sturmholz freien Weg, nämlich über Umkirch und die B 31, nach Freiburg zum Hauptbahnhof gefahren. Und dorthin wollte natürlich auch der Löwenanteil der in Gottenheim gestrandeten Fahrgäste. Die Busfahrer seien gehalten, in solchen Situationen auch flexibel zu reagieren und die Fahrgäste zu informieren.
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Die Ersatzbusse kamen von der Freiburger VAG. Sie wurden angefordert, nachdem das Sturmholz die Fahrt der um um 7.35 Uhr in Gottenheim nach Freiburg abfahrenden S-Bahn gestoppt hatte. Auch wenn der Sturm vorhergesagt war, könne man nicht vorab Ersatzbusse in Bereitschaft halten, zumal man nicht wisse, wo auf welchen Strecken es tatsächlich zu Störungen komme, heißt es bei der BSB.
Stationsdurchsagen gibt es nur seitens der DB an den Bahnhöfen Breisach und Gottenheim, und die kamen eher spärlich. Wer diese dort verpasst hatte bekam ebenso wie die an anderen Haltepunkten wartenden und zusteigenden Fahrgäste keine Information, dass die Züge vorerst nur bis Gottenheim fahren konnten.
Autor: fri
