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09. Oktober 2010

Symbolischer Anstoß auf dem neuen Kunstrasenplatz

Mit der Einweihung des neuen Spielfelds kommt Gottenheim der Verlegung des gesamten Sportgeländes einen Schritt näher.

  1. Feierstimmung beim Sportverein Gottenheim, der seinen neuen Kunstrasenplatz einweihen konnte. In der Mitte von links Björn Steiger, Vorsitzender des Vereins, Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbunds, und Bürgermeister Volker Kieber (mit Ball). Foto: SEBASTIAN EHRET

GOTTENHEIM. Feierstimmung bei den Gottenheimer Fußballern: Ihr neuer Kunstrasenplatz ist fertiggestellt und konnte nun offiziell eingeweiht werden. Die Freude war den Sportlern bei der Eröffnungsfeier ins Gesicht geschrieben. Bürgermeister Volker Kieber und die Verantwortlichen des Sportvereins nahmen symbolisch den ersten Anstoß vor – und damit können jetzt sowohl Trainings- als auch der Spielbetrieb auf der neuen Anlage laufen.

"Heute ist ein großer Tag für die Gemeinde und den Sportverein", sagte Bürgermeister Kieber. Die Eröffnung des Kunstrasens sei ein erster Schritt im großen Projekt der Verlegung des Gottenheimer Sportgeländes. Diese Verlegung soll der benachbarten Metallverwertungsgesellschaft mehr Entwicklungspotenzial ermöglichen. Die Gemeinde selbst bringt gut 1,5 Millionen Euro für die neuen Sportanlagen ein.

Der neue Spielfeld hat eine Größe von 90 auf 54 Metern, ist eingezäunt und mit Flutlicht ausgestattet. Ein gekräuselter Belag aus speziellem Gummigranulat auf einer gebundenen, aber elastischen Tragschicht aus Kunststoff und tragendem Kies-Sand-Gemisch bildet den Untergrund. Für die hohe Beanspruchung und eine lange Lebensdauer garantiere der Hersteller, sagte Rainer Buhl von der Freiburger Firma, die den Rasen verlegt hat. Die Zusammenarbeit mit den Firmen sei gut gewesen, sagte der Vorsitzende des Sportvereins Gottenheim, Björn Streicher anerkennend.

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Die Baukosten für den Kunstrasenplatz liegen bei 358 000 Euro. Vom Badischen Sportbund gab es dazu einen ersten Zuschuss in Höhe von 67 500 Euro für den Kunstrasen. Weitere Zuschüsse seien bereits für das gesamte Sportanlagenprojekt zugesichert, berichtete der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer. Fleischer sagte weiter: "Eine schwierige Aufgabe wurde hier mit Dampf gemeistert." Damit auch in Zukunft der Sport in Gottenheim eine gute Basis habe, brauche es ein Kunstrasenspielfeld. Neben den 18 Fußballmannschaften des Sportvereines steht der Kunstrasenplatz auch für den Schulsport zur Verfügung. Das neue Spielfeld ersetzt den bisherigen Hartplatz. Ein besonderer Dank wurde an den Planer Markus Biechele ausgesprochen.

Die Bagger rollen weiter: In Kürze beginnt der Bau der beiden neuen Clubhäuser für den Sportverein und den Tennis-Club. Im Frühjahr 2011 soll die neue Arena für Fußball, Tennis, Leichtathletik und andere Sportarten dann ganz fertig sein, dann wird auch das Hauptspielfeld aus Naturrasen verlegt sein.

Autor: Sebastian Ehret