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22. November 2008
Überschüsse in Gemeindekasse
2007 lief gut für Gottenheim
GOTTENHEIM (schö). Rund 100 000 Euro mehr an Überschuss als geplant erwirtschaftete die Gemeinde Gottenheim im Jahr 2007. Dieses Ergebnis der Jahresrechnung trug Rechnungsamtsleiter Claus Ehmann dem Gemeinderat vor.
Die größten Posten waren auf der Einnahmenseite des 3,8 Millionen Euro umfassenden Verwaltungshaushalts die Gewerbesteuer mit gut einer Million Euro und der Einkommenssteueranteil mit knapp 950 000 Euro. Für das laufende Haushaltsjahr wiederum erwartet Ehmann eine neue Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer, was sich aber bei den Umlagen 2010 widerspiegeln werde. Am Ende verblieben nur 27 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen bei der Gemeinde. Die größten Ausgaben im Verwaltungshaushalt waren 2007 der Betriebs- und Verwaltungsaufwand mit gut 1,08 Millionen Euro, die Personalkosten mit rund 700 000 Euro, die Kreisumlage mit 635 000 Euro und die Zuweisungen und Zuschüsse mit 455 000 Euro. Die Finanzausgleichsumlage kostete Gottenheim gut 400 000 Euro und die Gewerbesteuerumlage betrug knapp 230 000 Euro. Der Moosverband belastete den Haushalt mit 142 000 Euro; an den Vermögenshaushalt wurden als Haushaltsüberschuss knapp 140 000 Euro abgegeben.
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Im Vermögenshaushalt waren auf der Einnahmenseite 2007 Wenigereinnahmen aus Grundstücksverkäufen und die Auflösung eines Haushaltsrestes die Gründe für das relativ geringe Volumen, erläuterte Ehmann. Immerhin konnten 73 500 Euro der Rücklage zugeführt werden. Die Schulden im Kernhaushalt hätten sich um 123 000 Euro auf 1,13 Millionen Euro etwas erhöht. Weitere Schulden befänden sich noch im Eigenbetrieb Wasserversorgung, dem Moosverband und dem Abwasserzweckverband, in Summe seien das knapp 3,2 Millionen Euro.
Im Eigenbetrieb Wasserversorgung gab es 2007 einen Verlust von rund 45 000 Euro, wegen der Reparaturen an vielen Rohrbrüche und geringerer Wasserverkäufe von 184000 Euro. Ehmann schloss eine Erhöhung des Wasserpreises für die Zukunft nicht aus.
Autor: schö
