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19. Dezember 2008
Verbandsumlage steigt deutlich
Verband Kaiserstuhl-Tuniberg
BÖTZINGEN (fri). Einstimmig hat die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Kaiserstuhl-Tuniberg den Jahreshaushalt für das Jahr 2009 beschlossen. Er sieht einen starken Anstieg der Verbandsumlage vor. Nur so können die Ausgaben bestritten werden, die für das Volksbildungswerk Bötzingen (VBW) und die Unterhaltung der Gemeindeverbindungsstraßen anfallen.
Die drei Verbandsgemeinden müssen über die Verbandsumlage von 50 7 70 Euro (2008 noch 43 478 Euro) und damit bereits ein Drittel des gesamten Haushalts mit einem Volumen von 152 400 Euro (2008 noch 144 030 Euro) berappen. Denn weder die anderen Einnahmequellen, aus den Gebühren (60 000 Euro) und Verkäufen (7100 Euro) des Volksbildungswerks steigen, noch die Zuweisungen des Landes für das VBW (10 600 Euro) und die Unterhaltung der Gemeindeverbindungsstraßen (12 200 Euro). Dagegen steigen die Ausgaben des Verwaltungshaushalts um rund fünf Prozent von 143 100 auf 150 400 Euro. Der größte Anteil davon entfällt mit 105400 Euro auf Personalausgaben (ein Zuwachs von 2230 Euro), davon 90 360 Euro beim VBW, dort unter anderem für die Dozentenhonorare. Unter dem Strich steigt das Defizit des VBW von 27 350 auf 30 010 Euro. Für die Anschaffung neuer Computer werden 2000 Euro als Investitionen aufgebracht.
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Da also die sonstigen Einnahmen stagnieren und im Gegensatz zum Vorjahr die auf 2002 Euro abgeschmolzene Rücklage des Verbands nicht angetastet werden soll, ist die Anhebung der Verbandsumlage der einzige Weg, um den Haushalt auszugleichen. Pro Einwohner steigt sie um 67 Cent, so stark wie noch nie zuvor, auf nunmehr 4,62 Euro. Noch im Jahr 2005 lag die Umlage pro Kopf bei 3 Euro, im Jahr 2001 bei 2,20 Euro. Bötzingen mit seinen 5235 Einwohner muss 24 186,60 Euro berappen, Eichstetten mit 3286 Einwohnern kommt auf 15 181,30 Euro und Gottenheim mit seinen 2468 Einwohnern auf eine Umlagezahlung von 11 402,10 Euro.
Autor: fri
