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04. Juni 2011

Weinseliger Rundkurs

Gottenheimer Rebhislitour war das Eldorado für Vatertags- und Himmelfahrts-Ausflügler.

  1. Die Rebhislitour durch die Gottenheimer Reben hatte Glück mit dem Wetter und so begaben sich viele am Himmelfahrtstag, der ja zugleich Vatertag war, auf den Rundkurs zu den fünf Weinstationen. Foto: mario schöneberg

GOTTENHEIM. Strahlender Sonnenschein, ein laues Lüftchen, tolle Aussichten und feine Weine: Bei besten Voraussetzungen wurde die diesjährige Auflage der Gottenheimer Rebhislitour am Donnerstag ein voller Erfolg.

Viele Menschen nutzten den Feiertag Christi Himmelfahrt, um einen Ausflug in die nähere Umgebung zu unternehmen. Einige Tausend von ihnen hatten sich dabei den Tuniberg ausgesucht, auf dessen Nordseite vier Gottenheimer Weingüter und die Winzergenossenschaft zur Rebhislitour eingeladen hatten . Rund fünf Kilometer lang war die gut ausgeschilderte Strecke, vorbei an wunderbaren Aussichtspunkten mit Blicken nach Freiburg, zum Schwarzwald und im zweiten Teil dann auch in Richtung Vogesen. Los ging es am Gottenheimer Bahnhof, wo die vier Wagen einsetzende Breisgau-S-Bahn stündlich immer wieder ganze Wanderscharen herbeischaffte. Ob Familien, Senioren, Clubs und Vereine oder Mottogruppen, die Menschen, die bei schönstem Vatertagswetter dann Richtung Tuniberg strebten waren so unterschiedlich wie die angebotenen Weine. Am Bahnhof selber wurden sie an einem Informations- und Sektstand empfangen. Schon hier hatten die Organisatoren alle Hände voll zu tun. Beliebt war auch der Probierbon: für 15 Euro konnten die Wanderer an jedem der fünf Rebhisli drei verschiedene Zehntele Wein probieren.

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Nachdem der Aufstieg an der Gottenheimer Kirche und am Friedhof vorbei und durch eine Hohlgasse zum Wasserreservoir geschafft war, wartete hier die Winzergenossenschaft mit ihrem Müller- Thurgau-Hisli. Auch wenn es hier – wie an allen anderen Ständen auch – Weine von allen fünf teilnehmenden Anbietern gab, stand doch jede Station unter einem bestimmten Motto. Und jeder Anbieter hatte ein ganz spezielles Speisenangebot. Gut besucht war auch schon der morgendliche Gottesdienst am Stand eins. Weiter führte der Weg an der Ostflanke des Tunibergs entlang mit wunderbaren Aussichten gen Freiburg und Schwarzwald, bald war das Weißburgunder-Hisli vom Weingut Hunn erreicht. Die Hälfte der Strecke geschafft war dann am Spezialitäten-Hisli beim Weingut Hess. Weißherbst, Chardonnay oder Muskateller gab es hier zum Probieren. Beim Grauburgunder-Hisli der Weinkellerei Maurer, nun auf der Westseite mit Blick zu den Vogesen, spielte sogar Musik. Unterwegs sorgte zudem die Guggemusik der Gottenheimer Narrenzunft immer wieder für launige Unterhaltung. Letzte Station war das Hisli vom Weingut Schlatter, bei dem es verschiedene Spätburgunder zu probieren gab. Wobei hier, wie überall, viele Weine und Speisen bereits am späten Nachmittag ausverkauft waren.

Insgesamt freuten sich die Organisatoren über einen gelungenen Feiertag, bei dem die Wanderer aus nah und fern die Gelegenheit hatten, Gottenheim mit dem idyllischen Tuniberg und seinen leckeren Weinen näher kennen zu lernen.

Autor: Mario Schöneberg