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21. Oktober 2008
Zur Lesenacht kam "Pinke, der Räuberschreck"
Vorleseabend des Fördervereins der Gottenheimer Schule
GOTTENHEIM. (rho). Eine spannungsvolle abendliche Atmosphäre hatten die Vorstandsmitglieder des Fördervereines der Gottenheimer Schule geschaffen. 38 Mädchen und Jungen lauschten bei gedämpftem Licht am Freitagabend den Vorträgen ihrer Schulkameraden. Diese Veranstaltung findet dreimal im Jahr statt.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand der "Lesesessel", von dem die Mädchen und Jungen ihre selbst ausgesuchten Geschichten erzählten. Liebevoll war die herbstliche Dekoration im Raum. Die Schülerinnen und Schüler lagerten vor der kleinen Bühne. Wolldecken, dicke Kissen und Schmusetiere halfen, die Aufmerksamkeit für die Geschichten zu schärfen, die mit Hilfe eines Mikrofons in jedem Winkel gut zu vernehmen waren. Und dann erschienen schillernde Lesefiguren vor den Augen der jungen Zuhörer. Aus der 2. Klasse berichtete Samuel Feil von den Abenteuern des Räuberschrecks Pinke. Verhaltenes Kichern war zu hören, als der 3. Klässler Timo Streicher die Geschichte von Werner Holzwarth "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat", vorlas. Bei den Mädchen begeisterte Sandra Selinger mit den Abenteuern von "Oskar und dem sehr hungrigen Drachen". Auch Schüler der Klasse 6 beteiligten sich an der Lesenacht. Ana-Sofie Winter las "Emilys Abenteuer" von Lis Kessler. Bemerkenswert, wie aufmerksam und ruhig die Zuhörer die Lesevorträge verfolgten.
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Timo Streicher freute sich auf die Lesenacht sehr. "Ich war zum ersten Mal dabei und habe sehr gerne vorgelesen. Ich lese täglich. Die Bücher suche ich mir in den Geschäften selber aus. Auch in unserer Klasse lesen wir uns regelmäßig vor." Als die Lesezeit vorüber war und die Eltern bereits zum Abholen da waren, konnten die Kinder sich kaum von den Vorlesern trennen. Der Förderverein will mit dieser Veranstaltung die Entwicklung der eigenen Lesetechnik der Kinder fördern. Selbständiges Lesen bereitet nicht nur Spaß, sondern regt auch die Fantasie an.
Autor: rho
