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07. Oktober 2011

Zwiebelkuchen nach Kommandantenart

Beim Tag der Offenen Tür der Gottenheimer Feuerwehr zeigte das Publikum guten Appetit.

  1. Das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch war eine Zugnummer beim Tag der Offenen Tür der Gottenheimer Freiwilligen Feuerwehr. Foto: mario schöneberg

GOTTENHEIM (schö). Zu einem gemütlichen Sonntagsausflug nutzten Hunderte Gottenheimer und Gäste den Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr. Zu erleben gab es rund ums Feuerwehrhaus Vorführungen der Jugendfeuerwehr, Informationen rund um den Brandschutz und natürlich Speis und Trank in vielfältiger Form. Besonders beliebt war dabei wieder der Zwiebelkuchen von Ehrenkommandant Hubert Maurer.

Rund 40 Helfer in zwei Schichten waren im Einsatz, um die Gäste zu versorgen, erläuterte Kommandant Jens Braun. Sein besonderer Dank galt dabei den Ehefrauen und Freundinnen der Feuerwehrkameraden, die eifrig mithalfen. Schon am Vorabend seien die Vorbereitungen losgegangen, ab dem Sonntagmorgen wurden dann im Team mehr als 150 Kilogramm Zwiebeln geschält und geschnitten. Früher hätten sich die Feuerwehrfrauen gestritten, wer denn nun das richtige Rezept für Zwiebelkuchen habe, erzählt Ehrenkommandant Maurer. Je nach Helferteam habe er damals anders geschmeckt. Um dem ein Ende zu bereiten, habe er als eine seiner ersten Amtshandlungen als Kommandant das Zwiebelkuchenrezept seiner Mutter zum Standard erhoben. Seitdem laufe der Posten reibungslos, schmunzelt Maurer.

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Auch die Jugendfeuerwehr war beim Hock im Einsatz, sei es am Waffelstand oder bei den Spielangeboten. So wurden Rundfahrten für interessierte Kinder angeboten, bei einem Fettbrand und bei Löschvorführungen zeigte der Feuerwehrnachwuchs was er schon vom Handwerk der Floriansjünger versteht. Sehr zur Freude von Kommandant Braun, der betonte, dass die Entscheidung, vor sechs Jahren eine Jugendfeuerwehr zu gründen, genau richtig gewesen sei. Nun seien die ersten aus diesem Nachwuchs im Alter von 17 oder 18 Jahren und damit bald einsatzfähig. Es komme eine gute Truppe nach, so der der Kommandant.

Autor: schö