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29. Januar 2012 18:17 Uhr
Ausnahmezustand in Grafenhausen
Narren haben die Gemeinde fest im Griff
In Grafenhausen herrschte der Ausnahmezustand: Beim Jubiläumsumzug anlässlich des 44. Geburtstags der Galgenvogelzunft schlängelten sich 78 Zünfte und Gruppen wie ein riesiger, bunter Lindwurm durch den gesamten Ort.
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Mit einem großen Narrentreffen feierten die Galgenvögel ihren 44. Geburtstag. Foto: Wilfried Dieckmann
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Mitsamt ihrem Schiff waren die Seeräuber aus Titisee angereist. Foto: Wilfried Dieckmann
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Bollimänkl Foto: Wilfried Dieckmann
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Rombachwiibli Foto: Wilfried Dieckmann
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HüRi Foto: Wilfried Dieckmann
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Stiegele Chatzen Foto: Wilfried Dieckmann
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Schwanenmühle Lauchringen Foto: Wilfried Dieckmann
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Hungrige Stühlinger Foto: Wilfried Dieckmann
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Wilderer aus Untermettingen Foto: Wilfried Dieckmann
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Hüttä Rüttler Mauchen Foto: Wilfried Dieckmann
Am Sonntag herrschte in Grafenhausen der Ausnahmezustand: Beim Jubiläumsumzug anlässlich des 44. Geburtstags der Galgenvogelzunft schlängelten sich 78 Zünfte und Gruppen wie ein riesiger, bunter Lindwurm durch den gesamten Ort. Rund 4000 Hästräger und ungezählte Besucher machten aus dem kleinen Schwarzwaldort ein regelrechtes Narrennest. Für das riesige Narrenspektakel war der gesamte Ort von 12 bis 19 Uhr quasi autofrei. Um es gleich vorweg zu nehmen: Alles lief gemäß den Wünschen der Jubiläumszunft reibungslos und diszipliniert. So auch die Aussage von Bonndorfs Postenchef Jochen Schäuble, der quasi das ganze Wochenende in Grafenhausen zubrachte, und den Verantwortlichen der Feuerwehr aus Grafenhausen.
Viel Geduld mussten jene Zuschauer mitbringen, die sich über zwei Stunden lang den gesamten Umzug anschauen wollten. Gut beraten war, wer sich warm angezogen hatte. Durchhaltevermögen hatte sich aber gelohnt. Präsentierten sich doch Zünfte aus sechs verschiedenen Narrenverbänden des gesamten süddeutschen Raumes. Viele Teilnehmer waren auch aus der Schweiz in den Jubiläumsort gereist. Mit lautem Gerätsche der beteiligten Narren, vielen Süßigkeiten für die Kinder und lautstarken Tönen der Guggenmusiken wurden die Zuschauer entlohnt. Neben Rathauschef Christian Behringer hatten sich zahlreiche Ehrengäste auf den beiden Tribünen eingefunden, auch die Geistlichen Thomas Fritz und Josef Haag ließen es sich nicht nehmen, das Narrenspektakel hautnah mitzuerleben. An zwei zentralen Punkten wurde der Umzug moderiert.
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Autor: Wilfried Dieckmann


