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01. Juli 2009

Schüler spielen ihre Musik

Erstes Schülerband-Openair in Grafenhausen / Neue Band der Schlüchttalschule präsentiert sich

  1. … wie die alte Schulband der Schlüchttalschule „The Futures“ mit den Sängerinnen Carina Strittmatter und Melanie Bulai. Foto: rgut

  2. Die Band „Still No Names“ der Jugendmusikschule Südschwarzwald begeisterte beim Schülerband-Openair in Grafenhausen ebenso, wie... Foto: Ulrike Gut

GRAFENHAUSEN (rgut). Das 1. Grafenhausener Schülerband-Openair war ein toller Erfolg für die vier beteiligten Bands. Die Besucher in der Kurparkarena erlebten einen musikalischen Abend mit "The Futures" und ihrer Nachfolgeband "Still No Names" sowie mit "Saturday’s Tinnitus".

"Mit dem Besuch, den Auftritten der vier Bands und auch mit dem Wetter in der Kurparkarena hier bin ich vollauf zufrieden", freute sich Organisator Christian Kütemeier. Obwohl manche Besucher den Regenschirm am Sonntagabend um 18 Uhr dabeihatten, ging die Veranstaltung trotz eines bewölkten Himmels bis auf ein paar wenige Regentropfen trocken über die Bühne. Bis kurz vor 21 Uhr war ein bunter Mix an Pop- und Rockmusik geboten, das Publikum von ganz jung bis hin zu vielen Eltern und Großeltern der auftretenden Schüler sparte nicht mit Applaus.

Erst ihren zweiten Auftritt absolvierte die zukünftige Schulband der Schlücht-tal-Schule mit den Sängerinnen Eva Peters, Selina Schwickert und Leonie Filser sowie Moritz Schopp an der Gitarre und Christian Tröndle am Schlagzeug. Die jungen Musiker präsentierten Hits wie "Threw the eyes of a child" von Reamonn, "Sweet about me" von Gabriella Cilmi, "Ich bin nicht mehr ich" von Selina oder als Abschluss "Hot’n Cold" von Katie Perry. Unterstützt wurde die noch junge Band, sie besteht seit Februar, von Musiklehrerin Sonja Dannenberger am Bass und Thomas Dannenberger am Keyboard.

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"The Futures", seit knapp zwei Jahren Schulband der Schlüchttal-Schule, trat zum letzten Mal vor einem großen Publikum auf. Die Musiker spielten gekonnt Hits wie "Californication" (Red Hot Chili Peppers) oder "Numb" (Linkin Park). "Still No Names" sind mehr als zwanzig Musiker im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren, die sich als Band der Musikschule Südschwarzwald unter der Leitung von Christian Kütemeier zu diesem Projekt zusammengefunden haben. Weiter wirkten die Musikschullehrerinnen Claudia Stockmann und Almut Rohlfs mit. Im Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente wie Gitarren, Blockflöten, Schlagzeug, Cello, Geige und Bass sowie dem Gesang mit "Freestyle" und der Solostimme von Philip Braun ergab sich ein toller symphonischer Gesamtklang.

Mit "Scarborough Fair" von Simon and Garfunkel eröffneten "Still No Names" ihren Auftritt und boten weitere Pop-Klassiker dar. "Dust in the wind" von Kansas, "With or without you" von U 2 oder "Nothing else matters" von Metallica überzeugten ebenso wie der aktuelle Song "Hey Mr. President" von Pink. Die Zugabe machte den Musikanten und Christan Kütemeier besonderen Spaß, bei "Junge" (Ärzte) wurde das Publikum einbezogen.

Als gelungenen Kontrast zu den Cover-songs der Vorbands präsentierte die Band "Saturday’s Tinnitus" aus Lauchringen zum Abschluss des Konzertabends ausschließlich eigene Rocksongs. Die fünf Jungen hatten das Publikum ebenso auf ihrer Seite und spielten unter anderem "Nobody Perfect", "Runaway" oder "Mr. Strong". Die Songs erzählen von Themen, die die Jugend heute bewegt ("What is wrong in the world we live. I want to make it better but i don’t know why").

Autor: rgut