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10. Februar 2012
Wiiber tummeln sich im Pfarrkeller
Pfarrer Fritz zum ersten Mal bei der Wiiberfasnet in Grafenhausen dabei: "Das Leben ist hart – für eine Hausfrau mit Bart".
GRAFENHAUSEN (geli). Gewohnt gut gelaunt und in bester Verfassung zeigten sich die "Wiiber", die auch in diesem Jahr dem traditionellen Ruf zur Wiiberfasnet in Grafenhausen wieder zahlreich gefolgt waren. Viel Musik und Tanz, eine fabelhafte Stimmung, phantastische Kostümierungen, Leute in der Bütt sowie kleine aber feine Bühnenauftritte – dies alles zeichnet die Wiiberfasnet aus.
Pfarrer Fritz war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Zuerst als Putzfrau "verkannt", wussten es nach seiner Büttenrede und der an die tausendmaligen Beteuerung "Das Leben ist hart – für eine Hausfrau mit Bart" alle: Pfarrer Fritz war als Hausfrau gekommen. In seinem Vortrag hatte er die närrischen Weiber fast davon überzeugt gekriegt, wie schwer es das starke Geschlecht mit der Doppelbelastung "Beruf & Haushalt" hat. Aber auch außerhalb "der Bütt" machte der Pfarrer eine gute Figur – so beim Schunkeln, Tanzen und sogar beim "Twisten".Eine zauberhafte Hexengruppe konnte in der mitgebrachten Kugel nicht in die Zukunft (gähn!) sondern – was ganz neu ist – in die Vergangenheit gucken! Und was es da alles zu sehen gab .... ich kann euch sagen! Aber auch ein großes Thema bei der diesjährigen Wiiberfasnet war das Sparen. Verschwendung aller Art, aber auch übertriebenes Geizen wurde von den kfd-Mitgliedern sehr spaßig an den Pranger gestellt, zum einen von Elsbeth und Gaby in der Bütt, zum anderen in einem "nicht sehr magenfreundlichen Sketch".
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Zimmermädchen der oberfeinsten Gesellschaft waren im Pfarrsaal andauernd massenhaft "im Service tätig", bevor sie auf der Bühne dann noch eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten, dass sie auch tänzerisch was drauf haben. Letzteres bewiesen auch wieder die Landfrauen, die stets mit einer schönen Tanznummer mit dabei sind. Ansonsten amüsierten sich die Putzfrauen, Punks, Clowns, Kunstmaler, Krankenschwestern, die feinen alten Damen, die beiden Hundis und viele weitere bei Musik und Tanz.
Autor: geli


