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04. Februar 2012
Hebelschule
1, 2 oder 3 - drei Kinder machen bei Quiz-Show mit
Statt zum Unterricht geht's ins Studio: Drei Schüler der Klasse 4a der Hebelschule nehmen am ZDF-Kinderquiz 1,2 oder 3 teil.
GRENZACH-WYHLEN. "1, 2 oder 3" – so heißt die beliebte Quizshow für Kinder, die im ZDF, im Ki.Ka (Kinderkanal) und ORF zu sehen ist. Die Erstausstrahlung fand im Dezember 1977 statt. Drei Schüler der Klasse 4a der Hebelschule hatten nun Gelegenheit, bei diesem Fernsehquiz mitzumachen.
Bei "1, 2 oder 3" treten drei Mannschaften gegeneinander an: ein Team aus Deutschland, eines aus Österreich und ein Team aus einem weiteren Land, in diesem Fall aus Griechenland. Jede Mannschaft besteht aus drei Kindern. Um einen möglichst einheitlichen Kenntnisstand zu gewährleisten, treten immer Schüler einer vierten Klasse gegeneinander an. Moderiert wird die Sendung seit Oktober 2010 von "Elton". Zu jeder Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten mit entsprechenden Antwortfeldern. Wenn eine Frage gestellt ist, rennen alle Kinder los, kreuz und quer über die Antwortfelder, bis sie sich schließlich für ein Antwortfeld entscheiden müssen. Das richtige Antwortfeld erstrahlt danach im Licht, während die andern im Dunkeln stehen.
Die Idee zur Teilnahme bei "1, 2 oder 3" hatte Moritz Kriwet. Im Sommer 2011, damals noch Drittklässler, hatte er sich beworben und an seinem Geburtstag, am 25. Oktober, schließlich die Zusage erhalten, über die er sich sehr freute.
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"Wir waren zunächst überrascht", meint Klassenlehrerin Rosemarie Herbertz. Die Klasse war sogleich begeistert. Dann musste man zwei weitere Kinder für die Mannschaft auswählen. Da sich mehrere Schüler meldeten, die zum Fernsehquiz mitwollten, musste man auslosen. Glück hatten Simon Büche und Monika Pöhm. Da waren natürlich einige schon enttäuscht, dass sie nicht mit konnten, so Rosemarie Herbertz weiter. Aber es konnten nur drei Schüler und eine Begleitperson zu den TV-Aufnahmen in den Münchner Bavaria Film Studios fahren.
Am Montag war es schließlich so weit. Begleitet von Moritz Vater, Burkhard Kriwet, flogen die Schüler nach München. Am Dienstag fand das Fernsehquiz statt und noch am gleichen Tag ging es wieder zurück nach Grenzach-Wyhlen. In München wurden sie nach ihrer Ankunft von einem Chauffeur vom Flughafen zu einer Jugendherberge gefahren. Dort sind sie am nächsten Morgen wieder abgeholt und zum Filmstudio gebracht worden. Sie bekamen Turnschuhe und blaue T-Shirts. "Dann ging es in die Maske", erzählen sie weiter. Ein Kandidatenbetreuer hat sich die ganze Zeit um sie gekümmert.
Das Thema haben die drei Schüler der Hebelschule erst kurz vor der Sendung erfahren. Greifvögel und Eulen. Es folgte eine Probe ohne Zuschauer mit einer Frage. Danach konnten sie noch hinter der Bühne auf einem Bildschirm die Zuschauer sehen, bevor es endlich losging und sie von Moderator Elton und Maskottchen Piet begrüßt wurden. "Wir waren total aufgeregt", berichten die Schüler der Hebelschule und meinen weiter: "Aber nur bis zur ersten Frage. Dann waren wir schon nicht mehr aufgeregt, weil wir uns so sehr auf die Antworten konzentrieren mussten." Dass immer jemand mit einer Kamera herumlief, fanden sie schon etwas ungewohnt und manche Fragen waren doch recht schwierig, beispielsweise die, warum Geier keine Federn am Hals und am Kopf haben. Von Moderator Elton waren die Schüler begeistert: Er hat Autogramme verteilt und jeder bekam auch eine Tasche mit einigen Geschenken überreicht.
1,2 ODER 3
14 von 18 möglichen Punkten haben die Hebelschüler geholt, für jeden Punkt gab es 20 Euro für die Klassenkasse. Ob sie gewonnen haben, verraten die Schüler nicht. Wer es wissen will, kann die Sendung anschauen. Sendetermin: Samstag, 24. März, um 8.25 Uhr im ZDF oder am Sonntag, 25. März, um 17.35 Uhr im Ki.Ka.
Autor: art
Autor: Martina Weber-Kroker
