ANSICHTSSACHE: Anhängen

Ralf Staub

Von Ralf Staub

Sa, 26. April 2014

Grenzach-Wyhlen

Der Zeitpunkt der nächsten Informationsveranstaltung zur Keßlergrube am kommenden Mittwoch überrascht zumindest alle diejenigen, die davon ausgegangen sind, dass als nächster Schritt das Ergebnis des Nachhaltigkeitsgutachten bekannt gegeben wird. Aber aus Sicht der Roche ist es taktisch sicher nicht unklug, die eigenen Pläne und die Details der Sanierung vorab darzustellen – das Interesse daran dürfte größer sein, als etwa im Zusammenhang mit dem Gutachten, dass egal wie es ausfällt, garantiert größere Diskussionen auslösen wird. Am Mittwoch wird es dazu wohl kaum Informationen geben, aber vielleicht nehmen die Sanierungsexperten des Roche-Teils zur Frage Stellung, ob die Kapazitäten der von ihnen konzipierten Infrastruktur zur Entsorgung von Aushubmaterial ausreichend ist, so dass sich im Falle des Falles die BASF anhängen könnte.

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Es scheint tatsächlich so, als hätten die Menschen darauf gewartet, dass sich in Grenzachs Zentrum etwas tut, so viele haben ihre Kommentare und Ideen zur Neuen Mitte per Postkarte oder Mausklick abgesendet. Und wer die Beiträge liest, wird schnell feststellen, dass sich die Teilnehmer ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen. Das bestätigt natürlich Bürgermeister und Bauamtsleiterin, dass es richtig war, das Thema aufzugreifen auch wenn die Realisierung noch in ganz weiter Ferne liegt. Vor 2017 soll es noch nicht einmal einen Bebauungsplan geben. Das könnte den einen oder anderen schon ärgern, der sich jetzt mächtig ins Zeug gelegt hat.