BASF-Areal wird überplant

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Fr, 14. März 2014

Grenzach-Wyhlen

Sachstand Bebauungsplan.

GRENZACH-WYHLEN (dor). Einen Sachstandsbericht zum Bebauungsplanverfahren "Rheinvorland West" gab am Dienstag Stadtplaner Andreas Schütt im Technischen Ausschuss ab. Es handelt sich dabei um das BASF-Areal, über das eine Veränderungssperre verhängt wurde, um neue bauliche Maßnahmen zu verhindern, bis der Bebauungsplan dies regeln kann.

"Das BASF-Areal befindet sich in einem deutlichen Rückbau", leitete Bürgermeister Jörg Lutz in das Thema ein. "Wenn wir so große Änderungen haben, wollen wir auch steuernd eingreifen. Zimmermann war nicht der alleinige Grund, das zu tun."

Auch Schütt begann seine Vorstellung mit den ersten Plänen und dem Rahmenplan, die vor dem Ansiedlungswunsch des Chemierecyclers entstanden sind. Das Ziel war, einen Kernbereich zu definieren, in dem weiterhin Industrie besteht und in den umliegenden Bereichen Gewerbe zuzulassen. Wichtig waren im Rahmenplan auch gewünschte Grünbereiche, etwa ein breiterer Bereich im Süden zum Rhein, eine deutliche Abgrenzung des Gebiets nach Norden durch Grün und einen Grünkorridor, durch den Bürger zum Rhein gelangen können.

Zwischenzeitlich hat Schütt mit dem Landratsamt und BASF kommuniziert. Klar wurde, dass der industrielle Teil auch bei nach einem neuen Gutachten deutlich geschrumpften Störfallradien etwas größer werden müsse. Weitere Gutachten sind vor Erstellung des Bebauungsplans noch nötig, etwa eine artenschutzrechtliche Prüfung. Auch ein Verkehrsplaner müsse eingeschaltet werden.

Da die Veränderungssperre noch über ein Jahr Bestand hat, denkt Schütt, dass das Verfahren bis zum Ablauf der Frist abgeschlossen werden kann. Auch Lutz geht davon aus. Er betonte, dass die Gemeinde bald neue Gewerbeflächen brauche.