BASF kündigt Schritte an

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 21. März 2013

Grenzach-Wyhlen

Werk bedauert Entscheidung.

GRENZACH-WYHLEN (BZ). Die Geschäftsleitung der BASF Grenzach bedauert den Entscheid der Gemeinde, die eine Veränderungssperre für das BASF-Areal beschlossen hat, wie sie in einer Pressemitteilung informiert. "Mögliche Schritte" werden geprüft, heißt es.

Die BASF habe ihr Ansiedlungskonzept für das Grenzacher Werkareal erstmals im Juni 2011 erläutert. "In den vergangenen Monaten hat die BASF den Standort Grenzach auf die Produktion von Inhaltsstoffen für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie ausgerichtet. Auch Pigmente für die Elektronik- und Lackindustrie werden in Grenzach hergestellt", erklärt der Konzern. Nach der Neuausrichtung sei die Fläche des Gesamtareals der BASF am Standort größer als der eigene Flächenbedarf. "Die BASF hat deshalb Interesse, das Grundstück und die vorhandene Infrastruktur durch die Ansiedlung Dritter besser zu nutzen." Zielgruppe seien Unternehmen der pharmazeutisch-chemischen Industrie sowie Zulieferer oder Kunden, die Synergien und Wettbewerbsvorteile durch Nutzung der Infrastruktur am Standort erzielen können. "Darüber hinaus stellt die BASF etwa 28 000 Quadratmeter im Nordwesten des Werkareals als Gewerbefläche zur Verfügung."

Durch die Veränderungssperre könnten Bauvorhaben künftig nur erschwert vorgenommen werden. Dies sei ein "eindeutiger Nachteil im Wettbewerb um Ansiedlungen jeglicher Art" und bedeute einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte der BASF. Deshalb werde man die sich ergebenden Konsequenzen bewerten und die möglichen Schritte prüfen.