BASF stellt große Gewerbeflächen bereit

Ralf Staub

Von Ralf Staub

Di, 12. März 2013

Grenzach-Wyhlen

Beginnend mit dem Parkplatz beim Bahnübergang Bäumleweg geht es um 28000 Quadratmeter.

GRENZACH-WYHLEN (BZ). Wie die BASF Grenzach am Montag via Pressemitteilung bekannt gegeben hat, stellt sie im Rahmen ihres Ansiedlungsmanagements rund 28000 Quadratmeter im Nordwesten des BASF-Werkareals als Gewerbefläche zur Verfügung. "Damit kommt die BASF einem Wunsch von Bürgermeister Jörg Lutz sowie den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats Grenzach-Wyhlen nach", heißt es in der Mitteilung. Diese hatten eine Möglichkeit gesucht, dem aktuell hohen Bedarf nach zusätzlicher Gewerbefläche innerhalb der Doppelgemeinde zu entsprechen.

Bernd Brian, Geschäftsführer der BASF Grenzach hat Bürgermeister Jörg Lutz vorgestellt, wie die Fläche zügig an Gewerbe- und Handwerksbetriebe vermittelt werden kann. Die BASF beabsichtigt, bei der Vermarktung dieser Fläche eng mit der Gemeinde zusammen zu arbeiten.Bei dem verfügbaren Areal handelt es sich um ein Gelände im nordwestlichen Teil des BASF-Standorts teilweise außerhalb des bestehenden Werkzauns, dort wo sich – in Verlängerung des Bäumleweges, derzeit der große Parkplatz befindet.

Weitere Gewerbeflächen sind direkt in der Fortsetzung entlang der Köchlinstraße nach Osten möglich, wo derzeit Lagerhallen stehen. Auch im östlichsten Bereich des Werkareals in Richtung Irgastraße hat BASF Flächen für Gewerbebetriebe im Auge. Der Werkszaun könne dabei auch versetzt werden, erläuterte ein Firmensprecher auf Nachfrage. Der Kern des Areals ist für BASF weiterhin Industriefläche.

Die Firma erläutert in ihrer Pressemitteilung, dass BASF weiterhin gezielt nach Partnern suche, die zum vorhandenen Produktionskern passen und von den Vorteilen der Infrastruktur profitieren. "Zielgruppe der BASF sind dabei Unternehmen der pharmazeutisch-chemischen Industrie sowie deren Zulieferer oder Kunden, die Synergien und Wettbewerbsvorteile durch Nutzung der Infrastruktur am Standort erzielen können", wird betont.

Für Bürgermeister Jörg Lutz kommt das Angebot der BASF "nicht wirklich überraschend", das Thema sei beim Besuch des BASF-Europachefs vor einigen Woche angesprochen worden, die Gewerbeflächen entsprächen mehr oder weniger dem Rahmenplan, den die Gemeinde mit der Industrie gemeinsam entwickelt hat. Heute Abend wird der Bürgermeister im Gemeinderat (19 Uhr, Haus der Begegnung) die Szenarien aufzeigen, die es für das BASF-Areal gibt: Mit Zimmermann und Industrie oder reinem Gewerbe.