Basler Grüne haben Fragen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 08. November 2014

Grenzach-Wyhlen

Interpellation an Regierungsrat.

GRENZACH-WYHLEN/BASEL. "Der Regierungsrat muss zur Kesslergrube Stellung beziehen", fordert mit einer Interpellation die Basler Großrätin Eveline Rommerskirchen von den Grünen. "Bei der Sanierung der Chemiemülldeponie Kesslergrube vor den Toren von Basel sollen unterschiedliche Sanierungsvarianten durchgeführt werden", informieren die Grünen der Stadt Basel in einer Pressemitteilung. Man erklärt, dass Roche ihren Teil der Grube vollständig ausheben will, während die BASF gleich angrenzend ihren Teil nur einkapseln und die Abfälle im Boden belassen wolle.

"Die Grünen Basel-Stadt sind der Meinung, dass sich die Regierung zu diesen unterschiedlichen Varianten äußern sollte, wie dies der Gemeinderat von Riehen bereits getan hat", so Großrätin Eveline Rommerskirchen, die ihre Interpellation betreffend unterschiedliche Sanierungsprojekte bei der Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen eingereicht hat. Darin fordert sie auch auf die Frage eine Antwort, wie die Regierung die Gefahr beurteilt, dass aus der Kesslergrube nach einer eventuellen Einkapselung auch in Zukunft Giftstoffe austreten könnten, die die Trinkwasserfassung der IWB gefährden würden. Eine weitere Frage bezieht sich auf den Nachbarn Riehen: "Teilt der Regierungsrat die Meinung des Riehener Gemeinderats, dass ein Aushub besser ist als eine Einkapselung?"