Bürger blicken in die Zukunft

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Sa, 20. Oktober 2012

Grenzach-Wyhlen

Zukunftslabor am Freitag.

GRENZACH-WYHLEN (dor). Mit regem Bürgerinteresse rechnet die Gemeinde beim Zukunftslabor, das am kommenden Freitag, 26. Oktober, von 17.30 bis 21.30 Uhr, im Haus der Begegnung stattfindet. Diese eigentlich für zwei Tage geplante Veranstaltung wurde aufgrund einer Erkrankung des vorgesehenen Moderators auf einen Abend gestrafft und soll zwei Themen behandeln, wie Bürgermeister Jörg Lutz bei einem Pressegespräch am Freitag erläuterte.

Zum Thema, ob Grenzach-Wyhlen ein Industriestandort bleiben soll, werden kurze Vorträge gehalten über die Zukunft der Industrie am Hochrhein und über den heutigen Stand des grob erstellten Rahmenplans für die Industrie vom Gebiet Wösch bis zum BASF-Areal. Lutz geht davon aus, dass auch das Thema Verkehr eine größere Rolle spielen wird in der anschließenden Diskussion. Man möchte die Meinung der Bürger zu diesem Thema erfahren, auch da bald eine Entscheidung des Gemeinderats fallen müsse, ob man die Ansiedlung des Chemie-Recyclers Zimmermann wolle oder nicht. Baurechtlich sei eine Verhinderung wohl möglich, meinte Lutz auf Nachfrage, fügte aber hinzu, Zimmermann als seriöse Lösung anzusehen.

Im zweiten Teil des Abends wird es um das Wohnen am Rhein gehen. Nach einem Impulsvortrag, in dem die für die Gemeinde erstellte ETH-Studie in Grundzügen präsentiert wird, möchte Lutz von den Bürgern erfahren, ob ihnen ein Wohnen am Rhein und Zugang zum Fluss überhaupt wichtig sind. Dieses Thema sei im Rahmen der Bauausstellung IBA Basel momentan ja überall präsent. Auch möchte man erfahren, wo sich die Bürger Wohnen am Rhein vorstellen könnten.