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07. Februar 2012

Dem Berufsziel einen Schritt näher

Ausbildungsbörse im Schulzentrum sehr erfolgreich / 41 Unternehmen und weiterführende Schulen stellen sich vor.

  1. Der Andrang bei der vierten Ausbildungsbörse war gewaltig. Foto: Martina Weber-Kroker

GRENZACH-WYHLEN. Die mittlerweile vierte Ausbildungsbörse, die am Samstagvormittag im Schulzentrum in Grenzach-Wyhlen vom Freundeskreis der Realschule sowie dem Verein der Freunde des Lise-Meitner-Gymnasiums mit Unterstützung der beiden Schulen stattfand, war ein großer Erfolg. Zahlreiche Schüler und Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über verschiedenste Ausbildungsberufe und Wege zum Beruf zu informieren.

"Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, beruflich das Ziel seiner Träume zu erreichen", betonte Tosca Vogt, Vorsitzende des Freundeskreises der Realschule, bei der offiziellen Eröffnung der Ausbildungsbörse. Hier könne man Informationen sammeln und Kontakte knüpfen. Beides seien "wesentliche Bausteine zum Erfolg". Besonders freute sich Tosca Vogt, neben den vielen treuen Ausstellern, die teilweise schon zum vierten Mal mit dabei waren, auch einige neue begrüßen zu können.

Im Namen des Vereins der Freunde des Lise-Meitner-Gymnasiums hieß Manfred Grether die zahlreichen Besucher sowie Aussteller willkommen. Die Ausbildungsbörse sei eines der Projekte der Freunde des Lise-Meitner-Gymnasiums zum Thema "Wege zum Beruf", betonte er weiter. Dazu gehören neben der Ausbildungsbörse auch der Berufsinformationsabend und der Hochschulinformationsabend.

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Bürgermeister Jörg Lutz, Schirmherr der Veranstaltung, hob hervor, dass die Ausbildungsbörse immer größer und professioneller werde und dankte in diesem Zusammenhang den beiden Freundeskreisen sowie den Ausstellern und den beiden Schulen, die diese Börse unterstützen. Lutz verwies auf das umfangreiche Informationsangebot. Jeder könne auf jedem Stockwerk etwas Interessantes finden, meinte er weiter.

"Lernen lohnt sich immer", erklärte Michael Koch, Schulleiter der Realschule in seiner Begrüßungsansprache. Die Ausbildung sei der zweite Schritt. "Die Gespräche, die ihr heute mit den Ausstellern führt, sind ein wichtiger Weg auf dem Weg zu eurem Beruf", meinte er zu den Schülern weiter.

Insgesamt 41 Aussteller waren bei der vierten Ausbildungsbörse vertreten, darunter zahlreiche ausbildende Unternehmen. Wieder mit dabei waren weiterführende Schulen wie das Technische Gymnasium Lörrach (Gewerbeschule Lörrach), sowie die Gewerbeschule Rheinfelden, die Mathilde-Planck-Schule und die Schule für Pflegeberufe Lörrach. Ebenso präsentierten sich die Duale Hochschule Baden-Württemberg und die Fachhochschule Nordwestschweiz. Erstmals mit dabei war etwa das Deutsche Erwachsenenbildungswerk (zweijähriges Berufskolleg für pharmazeutisch-technische Assistenten).

Informieren konnte man sich bei der Ausbildungsbörse über zahlreiche Berufe, über Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze, über Ausbildungswege und auch über Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Aufstiegsmöglichkeiten. Für die Aussteller bot sich die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Wieder mit dabei war auch das Seniorenheim Himmelspforte Wyhlen mit insgesamt sechs Altenpflege-Schülern. Heim- und Pflegedienstleiterin Jutta van Dick zeigte sich sehr erfreut, den Beruf der Altenpflege bei der Ausbildungsbörse vorstellen zu können. Altenpflege gehöre nicht gerade zu den Berufen mit dem meisten Zulauf. "Viele sind erstaunt, wenn sie erfahren, dass wir ausbilden. Dabei bilden wir schon seit vielen Jahren Altenpfleger aus". Es sei ein Beruf mit Zukunft. "Es ist sehr schön, dass wir bei unserem Beruf mit Menschen zu tun haben und helfen können", meint Altenpflege-Schülern Jennifer Kammerer. Auch Rosaria Gallo zeigte sich von ihrer Ausbildung begeistert. Schichtarbeit, Wochenend- und Feiertagsarbeit seien kein Problem, erläuterte sie weiter.

Über die große Resonanz bei der Ausbildungsbörse zeigte sich Tosca Vogt sehr erfreut. Ihr Ziel ist es, für die nächste Ausbildungsbörse noch mehr örtliche Handwerksfirmen sowie auch Hotel- und Gaststättenbetriebe für eine Teilnahme zu gewinnen.

Autor: Martina Weber-Kroker