Der BUND drängt auf Sanierung

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Von mar

Fr, 29. November 2013

Grenzach-Wyhlen

Die Kesslergrube steht auch bei der Mitgliederversammlung im Mittelpunkt.

GRENZACH-WYHLEN (mar). Die richtige und nachhaltig richtige Sanierung der Kesslergrube auf dem BASF-Areal in Grenzach steht nach wie vor ganz oben im Fokus der BUND-Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen und wird die Umwelt-und Naturschützer der Doppelgemeinde auch im kommenden Jahr beschäftigen.

In der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe referierte der Vorsitzende, Herwig Eggers in großer Ausführlichkeit über die Thematik und erinnerte daran, dass sich der BUND durchaus für eine Konsenslösung gemeinsam mit der BASF ausspricht. Es gehe ihm und dem BUND vor allem um eine nachhaltige Sanierung. Diese sei jedoch seiner Ansicht nach mit der von der BASF vorgeschlagenen Methode, die ein Einschließen der Altlasten und ein permanentes Abpumpen des eindringenden Grundwassers vorsieht, nicht hinzubekommen. Es gebe mithin noch viele Fragen sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht bezüglich einer nachhaltigen Sanierung. Man werde daher auch in einer eigens anberaumten Sitzung mit Vertretern des Landratsamtes, der Verwaltung, der BASF und Vertretern der Bürgerinitiative in der kommenden Woche die Nachhaltigkeit einer Sanierung in den Mittelpunkt rücken. Herwig Eggers ging auch auf den Bau des Bootssteges durch den Wassersportclub ein. Wörtlich bezeichnete er die Ausdehnung des Wassersportclubs im Bereich der Salzlände als Schock, das Widerspruchsverfahren laufe, man sei jedoch um eine einvernehmliche lösung mit allen Beteiligten bemüht. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Herwig Eggers wie auch Boris Krause als einer seiner Stellvertreter an die zahlreichen übrigen Aktivitäten der BUND-Ortsgruppe im zurückliegenden Jahr. So auch an die umfangreichen Biotop-Pflegemaßnahmen in der Kiesgrube und anderswo. Als wichtig und richtig bezeichnete der Vorsitzende so auch das Eintreten für Grünkorridore im Rahmen der Verhandlungen für den neuen Flächennutzungsplan für die Doppelgemeinde.

Hoffnungen beim Buchsbaum-Zünsler

Boris Krause verwies diesbezüglich so auch an Grünkorridore im Gebiet des Leuengrabens, wo der Hirschzungenfarn heimisch sei und die grenzüberschreitende Verbindung bis zur schweizerischen Ergolz-Mündung wofür sich auch der BUND stark mache. In Bezug auf die Buchsbaum-Zünsler-Problematik sagte Boris Krause, dass man sich nach wie vor in der Phase des Monitorings befinde. Man könne jedoch eine Tendenz in Richtung einer Regenerierung erkennen, die jedoch stark vom Standort des Buchses abhänge.

Für das kommende Jahr kündigte Herwig Eggers an, dass das 30-jährige Bestehen der BUND-Ortsgruppe gefeiert wird.

Wahlen: Peter Welinsky zum Schriftführer und Regina Goralczyk zur Kassiererin

Mitglieder: 100 und weitere 200 Fördermitglieder

Kontakt: Herwig Eggers, Tel. 2350