Lise-Meitner-Gymnasium

Die "Abistokraten" feiern

ger/gelu

Von Peter Gerigk & gelu

Di, 30. Juni 2015 um 14:47 Uhr

Grenzach-Wyhlen

Lobe und Preise sind beim Abiball des Lise-Meitner-Gymnasiums verteilt worden. Schulleiter Manfred Stratz bezeichnete die Abiturienten als einen für ihn ganz besonderen Jahrgang.

GRENZACH-WYHLEN. Die Abiturienten sind nach ihrem Abiball schon weg, die Lehrer bleiben am Lise-Meitner-Gymnasium (LMG). So ist es immer im Sommer. Diesmal verabschiedete sich jedoch ein für Manfred Stratz ganz besonderer Jahrgang, erinnerte der Schulleiter bei der Gala in der Hochrheinhalle, wo auch die Lobe und Preise vergeben wurden. Denn die Abiturienten kamen 2007 auf die Schule, als Stratz die Schulleitung übernahm.

In der Hochrheinhalle wirkte alles ziemlich perfekt. Moderiert von Melanie Maddux und Julian Frings, feierte der Abi-Jahrgang, bei dem alle 50 zur Prüfung Angemeldeten ihr Abitur schafften, einen gelungenen Abend unter dem Motto "Abistokratie". "Wenn Arbeit adelt, dann bleiben wir lieber bürgerlich", hieß einer der Sprüche, die in der wunderschön dekorierten Halle aufgehängt war. Doch Stratz bescheinigte dem Jahrgang, der mit einem Notendurchschnitt von 2,5 zwar nicht der beste am Lise Meitner-Gymnasium gewesen ist, so angenehm, wie gerade mit diesem "super-super Jahrgang", sei es seit Jahren nicht gewesen. Nochmals würdigte er auch den Abi-Streich mit vielen Spielen als deutliches positives Zeichen, wie man sich mit Reife von der Schule verabschieden kann. Der könne vorbildlich für folgende Jahrgänge sein. Auch der Abiball sei gelungen gewesen.

"Ihr habt Euch mit Können und Fleiß, na ja, und auch mit ein bissl Glück alles selbst erarbeitet", anerkannte der Schulleiter. Aus Gymnasiasten im Jahr 2007 seien fertige Abiturienten geworden. Es sei ein Tag des Abschieds, des Glücks und der Dankbarkeit. "Seid dankbar auch der Stadt und dem Staat gegenüber", so Stratz. Denn Bildungsfreiheit und gute Lernbedingungen seien nicht überall selbstverständlich. Der Lebensabschnitt, der auf die Abiturienten zukomme, werde nicht leicht. Daher wünschte er allen viele "inhaltsreiche Momente", ganz im Sinne der Schulnamensgeberin Lise Meitner.

Als Höhepunkt des Abiballs übergaben Schulleiter Manfred Stratz und der Vorsitzende des Vereins der Freunde des LMG, Manfred Grether, die Preise und verteilten Lob.

Lob und Preise: Ein Lob für einen Notendurchschnitt zwischen 2,0 und 1,7 erhielten Sabine Eckert, Julia Lauckner, Melanie Maddux, Miriam Rasenberger, Nathalie Schanz, Lea Oertlin, Mona Stebner, Sara Vogel und Rebecca Warmers. Zusätzlich Schulpreise bekamen Melanie Maddux (Englisch), Miriam Rasenberger (Sport), Lea Rasenberger (Sportpreis Maul-Medaille), Nathalie Schanz (Mathematik) Lea Oertlin (Französisch) sowie Rebecca Warmers (Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Chemiepreise der Firma BASF).

Sonderpreise heimsten Etienne Haubrichs (Geschichtspreis der Sparkasse Markgräflerland) und Benjamin Schmiedel (Preis deutscher physikalischer Gesellschaft) ein. Den Preis für hervorragende Leistung (1,3) erhielt Luisa Lutz sowie zudem die Schulpreise Spanisch und Gemeinschaftskunde. Den Preis für den Schulbesten mit der Traumnote 1,0 sicherte sich Julian Frings. Daneben bekam er den Schulpreis Biologie, den Scheffelpreis der literarischen Gesellschaft sowie den Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie. Schließlich wurde er auch vorgeschlagen für die Studienstiftung des deutschen Volkes. Und last but not least ging der Sozialpreis an Jacqueline Woldt. "Sie ist hartnäckig und trotzdem charmant, also die geborene Diplomatin", würdigte der Direktor.