DSM sieht negative Signale

Ralf Staub

Von Ralf Staub

Mi, 13. Februar 2013

Grenzach-Wyhlen

Thema Veränderungssperre.

GRENZACH-WYHLEN (rs). Die Firma DSM würde eine Veränderungssperre über das benachbarte BASF-Areal grundsätzlich als negatives Signal bewerten, weil sich die eigene Standortposition verschlechtern würde, erklärte am Dienstag ein Konzernsprecher. Aber dem Konzern sei an einer nachhaltigen Entwicklung des Standorts gelegen.

Im Detail hat DSM noch nicht analysiert, welche technischen und betriebswirtschaftlichen Konsequenzen eine Veränderungssperre hätte, heißt es aus Kaiseraugst – aber gerade im Hinblick auf die im Vorjahr angelaufene Vermarktung des DSM-Areals als Industriepark unter dem Titel Parkone "würden wir solche Signale nicht begrüßen". DSM sieht durchaus eigene Vorteile und Synergiemöglichkeiten – zum einen im Energiebereich – DSM in Grenzach hat ein eigenes Kraftwerk – aber auch direkt bei einer Ansiedlung der Firma Zimmermann: Wenn ein guter Recycler komme, sei das ein großer Vorteil.