Pläne

Firma will Chemieabfälle in Grenzach bearbeiten

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Do, 15. November 2012 um 20:25 Uhr

Grenzach-Wyhlen

Auf dem Gelände der BASF in Grenzach-Wyhlen ist eine große Sondermüllbehandlungsanlage geplant. In ihr will ein örtliches Entsorgungsunternehmen "gefährliche und nicht gefährliche" Abfälle unschädlich machen.

Geplant ist die Entsorgung von jährlich bis zu 80.000 Tonnen festen und bis zu 60.000 Tonnen flüssigen Stoffen. Das gab das Regierungspräsidium Freiburg am Donnerstag bekannt. Weitere Einzelheiten will die Behörde an diesem Freitag durch öffentliche Bekanntmachung mitteilen.

Die Pläne sollen vom 23. November an im Rathaus Wyhlen und im Regierungspräsidium öffentlich ausliegen. Zugleich startet dann die Frist für Einwendungen und läuft bis zum 21. Januar. Die Behörde will neben der Gemeinde den Regionalverband, die Naturschutzverbände und den Kanton Basel-Land beteiligen.

Antragstellerin ist die Firma Zimmermann Sonderabfallentsorgung in Grenzach. Laut Regierungspräsidium soll das in der Sondermüllanlage vorgereinigte Abwasser in die Kläranlage der BASF geleitet werden. Deren gereinigtes Abwasser wiederum fließt in den Rhein.

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