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09. Dezember 2015

Große Unterstützung für Trauerarbeit mit Kindern

Spende für die Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen.

  1. Der Erlös aus dem siebten Familiensonntag mit MdB Armin Schuster wurde der Ambulanten Hospzigruppe gespendet. Von links: Eva-Maria Neumann, Theo Fräulin, Christa Häfner, Karin Haß, Jürgen Haß, Brigitte Rost, Tanja Hottenroth und Bundestagsmitglied Armin Schuster. Foto: Martina Weber-Kroker

GRENZACH-WYHLEN/ADELHAUSEN. Ein Erfolg war der siebte Familiensonntag mit dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster im September in Adelhausen. Der Erlös in Höhe von rund 1400 Euro ging diesmal an die Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen. Den Scheck übergab Schuster am Montag in der Hospizgruppe in der Eisenbahnstraße 18 in Wyhlen. Deren Vorsitzende Christa Häfner sagte, das Geld komme der neuen Kindertrauergruppe "Tapfere Herzen" zugute.

Rund 7000 Euro Gesamterlös
Beim Familiensonntag wurden mit Unterstützung der IG Ringen vom TuS Adelhausen selbstgebackene Kuchen und Gegrilltes angeboten und mit Kinderschminken, Trampolin springen, Bogenschießen, Fahrten mit dem Feuerwehrauto und Ponyreiten unterhalten. Mit dabei waren auch die Firma Zweirad Schlageter aus Grenzach-Wyhlen, und das Jugendorchester des Musikvereins Adelhausen trat auf.

Schuster blickte auf die bisherigen Familiensonntage zurück. Der Erste fand im September 2009 bei seiner ersten Bundestagswahl statt. Danach wurden sie fortgeführt, anfangs auf dem Hofgut Kaltenherberge und dann in Adelhausen mit Unterstützung der IG Ringen.

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Mehr als 20 Helfer der IG Ringen waren im Einsatz. Der Gesamterlös aus den bisherigen Familiensonntagen betrug knapp 7000 Euro. In den vergangenen Jahren hatten schon die Frühchenstation des St. Elisabethenkrankenhauses, die Sportstiftung Südbaden, das Kinderheim Tüllinger Höhe und die kirchliche Sozialstation Rheinfelden Spenden erhalten. In diesem Jahr ging der höchste Betrag, seit der Familiensonntag veranstaltet wird, an die Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen.

Der Familiensonntag wird weiterhin einmal im Jahr veranstaltet, kündigte Schuster an. Von der ambulanten Hospizgruppe waren auch Koordinatorin Eva-Maria Neumann und Kassierer Theo Fräulin anwesend. Die IG Ringen war vertreten durch Tanja Hottenroth, Brigitte Rost, Jürgen Haß und Karin Haß.

Kein Zuschuss für Trauerarbeit
Christa Häfner sagte, die neue Kindertrauerprojekt sei auf Spenden angewiesen. Trauerarbeit werde nicht bezuschusst. Für trauernde Eltern gibt es bereits seit 1994 eine Trauergruppe. In Zusammenarbeit von Kinderland Lörrach und der Ambulanten Hospizgruppe wird seit einem Jahr im Rahmen der neuen Kindertrauergruppe in monatlichen Treffen Kindern die Möglichkeit geboten, sich mit anderen trauernden Kindern auszutauschen und sich mit ihren Gefühlen, ihrer Wut, ihren Ängsten und Fragen auseinanderzusetzen.

Die geschulten Mitarbeiter der Kindertrauergruppe arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Kindern, in deren Familie ein Schwerkranker ist, oder die ein Familienmitglied verloren haben, wird die Möglichkeit geboten, sich im Kinderland zu treffen. Hier können sie einen ganz normalen Nachmittag mit anregenden Aktivitäten erleben. Es wird gespielt, gebastelt, gebacken und vieles mehr. Spiel und Spaß sollen Raum haben, aber auch das Wissen: Alle, die hier sind, haben ein ähnliches Schicksal.

Eingeladen sind Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren aus dem Landkreis. Die Nachmittage werden von Mitarbeitern der Ambulanten Hospizgruppe und von Kinderland gestaltet.

Info: http://www.hospizambulant.de (Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen).

http://www.kinderland-loerrach.de

Autor: Martina Weber-Kroker