Grüne: Bessere Lösungen suchen

Ralf Staub

Von Ralf Staub

Do, 31. Januar 2013

Grenzach-Wyhlen

"Firmen ziehen sich zurück".

GRENZACH-WYHLEN (rs). Annette Grether spannte den Bogen von den Anfängen der Chemiebetriebe in Grenzach bis in die heutige Zeit: Damals, so stellte sie fest, hätten Fritz Hoffmann Johann Rudolf Geigy mit kleinen Firmen begonnen, die zu großen Firmen gewachsen sind. "Die Bürger wurden nicht gefragt, das hat sich so ergeben". Sie benötigten mehr und mehr Arbeiter, bauten Wohnungen und die Gemeinde erhielt hohe Steuereinnahmen. Heute sehe es anders aus: Entscheidungen fallen irgendwo auf der Welt, Steuern fließen dann, wenn es günstig sei. Die bisherigen Veränderungen in der Firmenlandschaft seien im Übrigen nicht von der Gemeinde oder den Bürgern ausgegangen, die Firmen hätten ihre Produktionen verlagert und Arbeitsplätze abgebaut. Die Grünen sind davon überzeugt, dass es auf seinem sanierten Gelände einfacher sei, Firmen anzusiedeln. Alte Fehler wollen sie nicht wiederholen, deshalb wollen sie die Gestaltungsmacht in Händen behalten: Sie stehen hinter der Forderung nach einer Veränderungssperre, um nach besseren Lösungen zu suchen.