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24. Juni 2010
Hafen will gute Nachbarschaft
Hafenfest in Birsfelden.
GRENZACH-WYHLEN/BIRSFELDEN (suk). Am vergangenen Wochenende feierte der Birsfelder Hafen sein Hafenfest, das den Besuchern ein buntes Programm bot. Beim "Tag der offenen Tür" konnten die Terminals sowie der "Rhytank" besichtigt werden. Hier wurde erklärt, dass der Birsfelder Hafen jährlich 500 Schiffe löscht, also entleert, und die Ladung auf 16 000 Kesselwagen und 1200 Lkw für internationale Kunden verteilt.
Umgeschlagen werden die verschiedensten Güter, vom Benzin, über Agrargüter, bis hin zu Konsumgüter zu Weihnachten – und Schrott. Dies alles konnten die Besucher hautnah erleben – zwischen den Containern und den Tanks wandernd, erkannte man die ungewohnt großen Dimensionen eines Umschlaghafens.
Auch die zwölf verschiedenen Schiffe, die vor Anker lagen, öffneten ihre Luken und man konnte etwa den 110 Meter langen Tanklaster "Nordstern", ein Feuerwehrschiff oder die Schiffe der Polizei bestaunen. Auf der Brücke oder im Schiffsraum gaben die Profis immer wieder Kostproben, wie das eindrucksvolle Unterwasserschweißen. Der Fährbetrieb, der das Hafenfest mit Grenzach-Wyhlen verbinden sollte, konnte aufgrund des Hochwassers nicht aufgenommen werden.
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Für die "Landratten" gab es ebenfalls ein breitgefächertes Programm mit Fahrgeschäften und Essensständen. Auf der Bühne bewiesen der Seemannschor und viele andere Darsteller ihr Können.
"Wir sind positiv überrascht, dass die Besucher ein so großes Interesse zeigen. Wir haben das Fest organisiert, um aus dem Fest heraus eine Sensibilität für die Hafentätigkeit zu erreichen", erklärt Moritz Salathe, verantwortlich für die Kommunikation. Direktor des Birsfelder Hafens, Hans-Peter Hadorn fügte zufrieden hinzu: "Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Wir möchten vor allem mit dem Fest die ,gute Nachbarschaft’ zu Deutschland schaffen und das Hafengeschehen für die Öffentlichkeit zugänglich machen". Und beide waren sich einig: "Wir haben einen Rhein, dies ist nicht nur Grenze, sondern ein Weg!"
Autor: suk
