Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. Mai 2016

Zimmermannansiedlung

KOMMENTAR: Ein Konflikt ist gelöst

Es wird nicht leichtfallen, einen Grenzach-Wyhlener zu finden, der über die Nachricht betrübt ist, dass der Chemieentsorger Zimmermann nicht auf das BASF-Areal kommt. Das Unternehmen hätte Belastungen in Form einer Flut von Gefahrgut-Lkw mit sich gebracht, hingegen nur wenige Arbeitsplätze und geringe Gewerbesteuereinnahmen bedeutet. Die Gegner der Ansiedlung, die sich zu Beginn sehr stark von Emotionen lenken ließen, änderten bald ihre Strategie. Mit viel Zeitaufwand, stetig wachsender Sachkompetenz und Personen an der BI-Spitze, die sowohl rhetorisch als auch fachlich und mit diplomatischem Geschick punkten konnten, überzeugte das Zukunftsforum immer mehr Bürger und Bürgervertreter. Letztlich hat die Gemeinde fast 500 000 Euro in die Entwicklung des Bebauungsplans gesteckt. Der erste Konfliktpunkt mit der BASF ist damit nun zur Zufriedenheit der Bürger gelöst, ein anderer aber steht noch aus: Wird man sich auch in Sachen Sanierung der Kesslergrube durchsetzen und die BASF zum teuren Totalaushub bewegen können? Es wäre allen zu wünschen.

Werbung

Autor: Ralf H. Dorweiler