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02. Dezember 2011

Kraftwerk ist wieder bewirtet

Der Koch Ari Celal, der bereits mehrere Jahre in Grenzach-Wyhlen gelebt hat, ist neuer Pächter.

  1. Gastwirt Ari Celal mit seiner jüngsten Tochter Mercan vor nun wieder offenen Tür der Gaststätte zum Kraftwerk. Foto: Albert Greiner

GRENZACH-WYHLEN (alg). Das Gasthaus zum Kraftwerk hat wieder einen neuen Pächter. Nachdem vor einigen Monaten der bisherige Pächter der Lassergaststätte, Rico Hein, sein Pachtverhältnis gelöst hatte, übernahm nunmehr Ari Celal die Gaststätte beim Kraftwerk in Wyhlen, in dem er auch mit seiner Frau und den drei Kindern die Wohnung über der Gaststätte bezogen hat.

Ari Celal ist in Grenzach-Wyhlen kein Unbekannter. So wohnte er von 1998 bis 2004 bereits in der Doppelgemeinde, als er als Kochchef in der Schweizer Nachbarschaft arbeitete und sich dort danach in der Gastronomie selbständig machte.

Durch einen Bekannten wurde er nun auf die Verpachtung der Brauereigaststätte aufmerksam gemacht, und nachdem es ihn wieder in die Doppelgemeinde zog, nahm er das Pachtverhältnis an. Gutbürgerliche Küche bei günstigen Preisen ist sein kulinarisches Angebot, was aus der Speisekarte auch zu ersehen ist. So stehen auf dieser viele badische Gerichte, und auch die Weinkarte ist auf das heimatliche Weinangebot ausgerichtet.

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Neben der badischen Küche sind entsprechend dem Wunsch der Gäste auch italienische, französische und spanische Spezialitäten erhältlich. Täglich gibt es bis zu drei verschiedene Tagesmenüs (Suppe, Hauptgericht und Dessert). Dass er selbst den Kochlöffel in der Küche führt, ist für ihn, als gelernter Koch, eine Selbstverständlichkeit. Die guten Kenntnisse seiner Kochkunst wurden auch mit einer besonderen Auszeichnung bei seiner Tätigkeit in der Schweiz gewürdigt. Bereits jetzt schon, in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung, erfährt die Gaststätte einen guten Zuspruch. Das Lokal ist derzeit von Montag bis Samstag von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis 24 Uhr geöffnet. Am Sonntag gibt es von 11 bis 24 Uhr durchgehend warme und kalte Speisen. Diese Öffnungszeiten will der Gastwirt vorläufig bis zum 30. Januar 2012 beibehalten. Danach ist vorgesehen, am Dienstag und Mittwoch nur von 10 bis 15 Uhr offen zu halten. An diesen beiden Tagen wäre dann abends geschlossen, wobei er eine Änderung der Öffnungszeiten vom Zuspruch durch Gäste abhängig macht.

Mit dem Nebenzimmer für bis zu 80 Personen erhofft er sich auch den Zuspruch durch die örtlichen Vereine.

Autor: alg