Leserbriefe

Remo Goldoni, Grenzach-Wyhlen

Von Remo Goldoni & Grenzach-Wyhlen

Mi, 13. November 2013

Grenzach-Wyhlen

KESSLERGRUBE
Einsatz mit viel Herzblut
Zu: "Umweltminister nimmt sich eine Stunde Zeit", BZ vom 7. November

Die Firma Zimmermann mit der geplanten Sonderabfallbehandlungsanlage und BASF mit der Kesslergrube haben in den letzten Monaten den Regionalteil von Rheinfelden lesenswert und spannend gemacht. Als interessierter Einwohner von Grenzach-Wyhlen verfolge ich den Einsatz vieler Bürger, die sich mit Herzblut, Fachwissen und Engagement für ihre Gemeinde einsetzten. Die Bürger haben dazu beigetragen, dass die Sonderabfallbehandlungsanlage nicht gekommen ist. Sie haben unter anderem Gutachten zur Sanierung der Kesslergrube gewälzt, ausgewertet und dabei auch Ungereimtheiten aufgedeckt. Sie haben Fakten gesammelt und aufwändig zusammengefasst.
Gesunder Menschenverstand nützt heutzutage leider wenig, alles muss begründet und belegt werden. Ich, wie vermutlich auch die meisten Bürger von Grenzach-Wyhlen, habe nicht die Möglichkeit, Gegenwehr in diesem Umfang zu leisten, so wie es doch einigen Bürgern gelungen ist. Vielleicht hat uns die Thematik rund um die Kesslergrube auch etwas die Augen geöffnet. Unwissenheit und vermutlich Gleichgültigkeit haben dazu geführt, dass Sondermüll aus Basel in der Kesslergrube und im Hirschacker in Grenzach ausgeladen wurde. Jetzt wissen wir als Bürger und Laien von GW vermutlich mehr über Sondermüll, als die Profis von damals. Für die Zukunft wünsche ich mir mehr kritische, konflikt- und konsensfähige Bürger, die nicht nur im Hier und Jetzt handeln, sondern den Blick in die Zukunft nicht verlieren. Remo Goldoni, Grenzach-Wyhlen