Leserbriefe

Mike Roettger, Grenzach-Wyhlen

Von Mike Roettger & Grenzach-Wyhlen

Fr, 22. März 2013

Grenzach-Wyhlen

ZIMMERMANN-ANSIEDLUNG
Wollte Kontext erweitern
Ein Leserbrief erreichte die Redaktion zur laufenden Berichterstattung:
Am 4. März lud die Gemeinde als Veranstalter zu einer Bürgerversammlung ein, um aktuelle Themen mit den Bürgern zu diskutieren. Genügend Platz sich also zu informieren, seine eigenen Statements pro/contra etc. abzugeben.

Eine Aufforderung laut Agenda war - außer seinem Namen, seine Position zum Thema - dann auch konsequenterweise seine mögliche alternative Idee bzw. Vision zu äußern. Dem bin ich gefolgt, mit dem Anspruch, "ergebnisoffener" in der Diskussionshaltung zu sein. Worte wie "Schlafstadt Basels" und "Industriestandort" implizieren meines Erachtens gedankliche Grenzen, die neue Chancen verwirken. Meine Vision eines "Freizeitparks" wurde von einigen Diskutanten komplett aus dem Zusammenhang gerissen und wissentlich falsch interpretiert. Einige wollen damit erreichen, dass ihre "politische Arbeit am Hochrhein erkennbar" bleibt. Okay, aber bitte nicht auf diese Weise. Mein Ziel war den Kontext zu erweitern und die Bereitschaft eines Perspektivenwechsels symbolisch vorzuschlagen. Somit war meine Anmerkung die eines Bürgers und nicht die der BI. Inhaltlich waren meinerseits weder "Saubere Chemie" und/oder Gewerbe- Ansiedlungen und Erweiterungen vorhandener Anlagen usw. ausgeschlossen, noch sollen vorhandene Arbeitsplätze vernichtet werden. Um frühzeitig ergebnisoffen einen Weg zu diskutieren, wird diese notwendige Zeit durch die Veränderungssperre hergestellt werden. Am 19. März war noch lange nicht Schluss.

Mike Roettger, Grenzach-Wyhlen