Melderekord bei Peter-Gutmann-Turnier

Manfred Herbertz

Von Manfred Herbertz

Mo, 10. September 2018

Grenzach-Wyhlen

Tennisclub Grenzach richtet erfolgreiches Turnier aus und lädt zu humorvollem Abend ins Festzelt.

GRENZACH-WYHLEN (htz). Um Spiel, Satz und Sieg ging es am Wochenende beim Peter-Gutmann-Turnier auf dem Platz des Tennisclubs 1923 Grenzach. Dort jagten schon am Freitagabend die Tenniscracks im Flutlicht der gelben Filzkugel nach.

Das heutige DTB-Ranglisten- und LK-Turnier begann einst als Einladungsturnier. Aber das Einmalige daran ist: Von Beginn an, seit 45 Jahren, wird das Turnier von Peter Gutmann organisiert. Die Verantwortlichen des TC benannten vor etlichen Jahren schon das Turnier nach seinem unermüdlichen Organisator. Mit 46 Meldungen bei den Herren gab es einen Melderekord, freuten sich Gutmann und der TC-Vorsitzende Thilo Kaltenbach.

Und im 45. Jahr seines Bestehens gab es bei dem Turnier eine Neuerung: Erstmals ging eine Seniorengruppe an den Start. Organisiert von Winfried Brock und Peter Gutmann kämpften rund 15 Herren in der Altersklasse 65 und über 70 Jahre um Punkte. "Und die haben viel Spaß", betonte Peter Gutmann. Doch nicht nur um Sport geht es bei diesem Turnier, das sich weit über die Grenzen der Region einen Namen gemacht hat, sondern der Verein macht daraus auch ein gemütliches, familiäres Vereinsfest.

Zu einem gelungenen Vereinsfest gehört gute Musik. Damit, so erzählt Kaltenbach, wollte man am Freitagabend vor allem die ältere Generation ansprechen. Im vergangenen Jahr waren erstmals die "Knaschtbrüeder" aus Schopfheim, Jeannot und Christian Weißenberger, zu Gast, mit einem so großen Erfolg, dass man das Duo gleich wieder für dieses Jahr engagiert hatte. Die Plätze im kleinen Festzelt waren schnell ausverkauft und das Konzert der Mundartbarden fand viel Beifall bei einem gutgelaunten Publikum.

Lieder voller Wortwitz, dazwischen immer kleine Anekdoten und Witze eingestreut, machten den Freitag zu einem Gute-Laune-Abend, bei dem auch die Liebe zur Heimat spürbar war. Mit Augenzwinkern gingen die Brüder auf die regionalen Unterschiede ein; da wird bei "Sage oder Säge" der Dinkelberg schon mal zur Kulturgrenze zwischen Wiesental und Wehratal erklärt. Viel Szenenbeifall gab es dann auch für die beiden Schopfheimer Barden, als sie das inzwischen zu ihrem Markenzeichen avancierte "Hieber-Lied" zum Besten gaben.