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23. November 2013

"Nach hinten durchgereicht"

Lusche/Schuster zur B 34 neu.

  1. Die Protestplakate werden ihre Aktualität so schnell wohl nciht verlieren. Foto: Staub

  2. Die Protestplakate werden ihre Aktualität so schnell wohl nicht verlieren. Foto: Staub

GRENZACH-WYHLEN (BZ). "Mit Ernüchterung" nehmen nach eigenem Bekunden die beiden Wahlkreisabgeordneten Armin Schuster (MdB) und Ulrich Lusche (MdL) die jüngsten Dringlichkeitseinstufungen für Fernstraßenprojekte durch das Landesverkehrsministerium zur Kenntnis. Lusche fühlt sich auch durch die verhaltene Reaktion der Kollegen der Regierungsfraktionen bestätigt. So fänden sich die baureifen Maßnahmen Ortsumfahrung Grenzach und Ortsumfahrung Wyhlen zwar begrüßenswerter Weise in der Liste, allerdings in der Gruppe drei (Mittelfristige Umsetzung). "Hier ist abzusehen, dass das Grenzacher Projekt ab 2015 mit der zweiten Liste der nicht baureifen Maßnahmen ab 2015 kollidieren wird. Ich befürchte, dass dann ein erhebliches Risiko für Grenzach-Wyhlen besteht, nach hinten durchgereicht zu werden", führt der Landtagsabgeordnete an.

Schuster und Lusche sind auch irritiert, wie ausgeprägt etwa ein Großprojekt des Stadttunnels Freiburg nach vorn gezogen wird. Im Konzert mit vergleichbaren Vorhaben zugunsten anderer "grüner Hochburgen" wie Tübingen stehe eine Konzentration der finanziellen Mittel zu Lasten der Fläche zu befürchten.

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Autor: bz