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09. Februar 2012
Online fließt mehr Geld
Auch 2012 werden die Fundsachen der Gemeinde über das Internet versteigert.
GRENZACH-WYHLEN (BZ/dor)). Immer wieder werden Gegenstände gefunden und bei der Gemeindeverwaltung abgegeben. Was niemand abholen möchte, kommt nach strengen Regularien in die Fundsachenversteigerung, die seit einiger Zeit über das Internet abläuft. Jetzt ist es wieder so weit.
Während einer vierwöchigen Vorschau, die am Donnerstag, 16. Februar beginnt, hat man die Möglichkeit alle Fundsachen, die sich in einem gebrauchten Zustand befinden, im Internet anzusehen. Zudem können während dieser Zeit die Fundsachen auch vor Ort beim Bürgerbüro, Ortsteil Wyhlen, Rheinfelder Str. 21, besichtigt werden. Dazu sollte allerdings vorab telefonisch mit dem Bürgerbüro/Fundbüro unter Tel. 07624/32-101 ein Termin vereinbart werden.Um Bürger, die selbst nicht über einen Internetanschluss verfügen, von der Versteigerung nicht auszuschließen, wird der Anschluss bei der Gemeindebücherei in der Jacob-Burckhardt-Straße 8 während den normalen Öffnungszeiten gegen eine Gebühr von 0,25 Euro pro Viertelstunde bereitgestellt.
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Sollte jemand etwa sein verloren gegangenes Fahrrad entdecken, haben Eigentümer während der Vorschau die Möglichkeit, bis spätestens 9. März beim Bürgerbüro seine Rechte an den Fundsachen anmelden. Nach Ablauf dieser Frist können keine Rechte mehr geltend gemacht werden. Die Finder haben damit auf ihren Anspruch an dem Fundgegenstand nach Ablauf eines halben Jahres verzichtet.
Die Versteigerung im Internet wird dann am 15. März beginnen. Die Auktionsgegenstände sind für die Dauer von zehn Tagen eingestellt. Alle online ersteigerten Fundsachen müssen nach dem Zuschlag beim Bürgerbüro in der Rheinfelder Straße 21 abgeholt und bar bezahlt werden. Wer eine Fundsache ersteigert, erhält automatisch eine Kaufbestätigung, auf der die Abholzeiten ersichtlich sind.
Dass auch in Zukunft Szenen wie auf dem Archivbild wohl nicht mehr zu erwarten sind, bestätigt Brigitte Rümmele vom Bürgerbüro. Für die Mitarbeiterinnen reduziert sich durch das Internet-Verfahren der Arbeitsaufwand. Zudem: Blieben bei den echten Auktionen immer Fundsachen über, die verschrottet werden mussten, wird jetzt alles restlos ersteigert – zu meist höheren Erlösen als früher. Die Fundsachengaragen werden aber trotzdem nicht leerer. Nachdem im November 2011 gerade erst 27 Fahrräder einen neuen Besitzer fanden, sind in der aktuellen Auktion gleich wieder 31 Fahrräder dabei.
Autor: bz
